„Kirche in Bayern“: 1700 Jahre arbeitsfreier Sonntag

Bayern
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Bereits seit 1700 Jahren gibt es den arbeitsfreien Sonntag. Die katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KABI) im Bistum Würzburg macht sich dafür stark, dass der Sonntag weiterhin arbeitsfrei bleibt, etwa mit einer besonderen „Picknickdecke“.

Das ökumenische Fernsehmagazin „Kirche in Bayern“ berichtet in seiner Sendung am Ostersonntag, 17. April, über die Aktion. Schwerpunkt der von Bernadette Schrama moderierten Sendung ist Ostern. Neben der Osterbotschaft von Kardinal Reinhard Marx befasst sich das Kirchenmagazin mit dem Thema Kreuz und Auferstehung. Das Christentum ist die Religion der Auferstehung, die an Ostern gefeiert wird. Doch in den Kirchen dominiert nicht das leere Grab, sondern das Kreuz, das Werkzeug der Ermordung Jesu. Das zeigt das Spannungsfeld zwischen Tod und Leben, Zusammenbruch und Hoffnung, in dem sich das Christentum bewegt.

Das Festspielhaus in Füssen zeigt mit „Passion 21“ eine besondere Inszenierung: Die Hauptfigur Jesus ist darin nicht besetzt. Aus der Fränkischen Schweiz stammt der Brauch der Osterbrunnen. Sie haben ihre eigene Symbolik, aber auch einen kirchlichen Hintergrund. Weiter gibt es einen Bericht über das größte Stroh-Holz-Haus Bayerns, Sankt Wunibald im Kloster Plankstetten, das nun eröffnet wurde. Es ist ein gutes Beispiel für Klimaneutralität und Nachhaltigkeit. Im Museum Brot und Kunst in Ulm ist eine Ausstellung zum Thema „Essen als Bekenntnis“ zu sehen. Nicht nur in der christliche, auch in der jüdischen oder der islamischen Kultur gibt es unterschiedliche Riten und Vorschriften, wann was gegessen werden sollte. „Kirche in Bayern“ ist nahezu flächendeckend in ganz Bayern zu sehen, und zwar sonntags jeweils auf den Lokalsendern. Nähere Informationen im Internet unter www.kircheinbayern.de.


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