Sibylle Canonica, Juliane Köhler und Charlotte Schwab zu Bayerischen Staatsschauspielerinnen ernannt. Kunstminister Markus Blume: „Mit dieser seltenen Auszeichnung würdigen wir die herausragenden Leistungen dreier Ausnahmekünstlerinnen“

Es wird Frühling im Wald. Wohin man sieht, werden Nester gebaut, bald werden die ersten Eier drin liegen, alle freuen sich schon.Eichhörnchen und Rotkehlchen haben schon den ganzen Winter gemeinsam verbracht und bauen nun auch zusammen ein Nest. Vielleicht bekommen ja auch sie Nachwuchs? Nach langem Warten liegt tatsächlich ein wunderschönes grünes Ei im Nest. Wer wird da wohl schlüpfen?

1915 malte Ernst Ludwig Kirchner sein Selbstbildnis als Soldat. Der Expressionist hatte im Ersten Weltkrieg einen nervlichen Zusammenbruch erlitten und wurde vom Militärdienst entlassen. Wie viele seiner Zeitgenossen kehrte Kirchner mit seinem rauschhaften expressionistischen Werk sein verzweifeltes Innenleben nach außen. 100 Jahre später erlaubt ein Figurentheaterstück, inspiriert von diesem Gemälde, einen intensiven sinnlichen Zugang zu einer Zeit, in der die ganze Welt aus den Fugen geriet.

Das Stadttheater Aschaffenburg zeigt am Mittwoch, 8. Dezember, um 19.30 Uhr das Sprechtheater "Monsieur Pierre geht online" nach dem gleichnamigen Film von Stéphane Robelin in der Theaterfassung von Folke Braband. Pierre hat sich nach dem Tod seiner Frau völlig zurückgezogen und trauert. Um ihren Vater aus der Einsamkeit zurück ins Leben zu holen, schenkt Tochter Sylvie ihm einen Computer.

Der Skandalreporter Hermann Willié ist seit Kurzem stolzer Besitzer der CARIN II., der etwas heruntergekommenen Yacht des von ihm hochverehrten NS-Reichsmarschalls Hermann Göring. Leider hat er sich mit dieser Investition finanziell überhoben. Nun ist er auf der Suche nach einem echten, einem richtigen Knüller, einer journalistischen Sensation sozusagen. Als er auf Prof. Dr. Fritz Knobel, einen Verkäufer von Historika und Antiquitäten bzw. »offizieller Kunstmaler des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg« trifft, scheinen seine kühnsten Träume wahr zu werden.

Mit ihrer unverwechselbaren sanften und rauen Stimme schenkt die große Schauspielerin Suzanne von Borsody im Zusammenklang mit der Musik des Ensemble AZUL dem „Mythos Kahlo“ am Samstag, 23. Oktober, eine neue, unverfälschte Dimension. In Briefen, Gedichten und Tagebucheintragungen lässt sie die große Malerin zu Wort kommen.

Die Themenwoche „Sterben in Würde und Selbstbestimmung?“ vom 26. Oktober bis 4. November ist der Auftakt eines neuen Formats des Kulturamts Aschaffenburg: TsT – Theater setzt Themen. Hierbei werden gesellschaftsrelevante Fragen unter anderem anhand ihrer dramaturgischen Umsetzung erörtert.

Bei einer routinemäßig stattfindenden Wartung der technischen Anlagen im Stadttheater wurde ein sicherheitsrelevanter Defekt entdeckt, an dessen Behebung aktuell mit Hochdruck gearbeitet wird. Aus diesem Grund müssen weitere Veranstaltungen verlegt werden.

„Kurt Eisner Projekt | Unvollendet“ ist der Titel eines Schauspiels mit Lesung am Mittwoch, 6. Oktober, um 20 Uhr im Colos-Saal. Kurt Eisner ist vor allem als Anführer der Novemberrevolution von 1918 in München bekannt. In dieser Inszenierung zeigt das „12 Stufen TheaterKleinostheim“ Eisner nicht als Politiker, sondern als Persönlichkeit, die in einer fiktiven Pressekonferenz Rede und Antwort steht

In Solidarität mit der belarussischen Gesellschaft bringt die multicultural city e.V. das dokumentarische Theaterstück „Die Gekränkten. Belarus“ des belarussischen Dramaturgen Andrei Kureichik auf die Bühne. „Die Gekränkten. Belarus“ thematisiert den ersten Monat der Massenproteste in Belarus, nachdem die Fassade der belarussischen Scheindemokratie nach den Wahlen im August 2020 zerbröckelte.

Am Sonntag, 12. September, ab 16 Uhr, tritt der Slam-Poet, Musiker und Buchautor Quichotte mit seinem neuen Programm im Kuttergarten, Stadtbadstraße 5, Aschaffenburg auf.