Aiwanger besucht Gasspeicher in Haidach

Politik
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Der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat heute den Gasspeicher im österreichischen Haidach bei Salzburg besucht. Aiwanger: „Nach diesem Gespräch kann ich wieder etwas ruhiger schlafen. Wir haben jetzt die Gewissheit, dass der ehemalige Gasprom-Anteil hier in Haidach seit gestern befüllt wird. Der Betreiber RAG hat uns bestätigt: Bis Anfang November kann der Speicher bis zu 90 Prozent aufgefüllt werden. Das schaffen wir aber nur, wenn weiterhin Gas aus Russland hier ankommt.“ Die Bedeutung von Haidach könne für Deutschland und Österreich gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, so Aiwanger. „Hier lagert so viel Erdgas wie in allen bayerischen Speichern zusammen.“

Haidach hat eine Speicherkapazität von rund 33 TWh. Zwei Drittel davon wurden bisher von GSA Gasprom vermarktet. Dieser Teil wurde bereits vor dem russischen Angriff in der Ukraine nicht mehr befüllt und ist leer gelaufen. In einem Staatsvertrag regeln Deutschland und Österreich derzeit unter anderem auch die gemeinsame Verantwortlichkeit zur Befüllung des ehemaligen Gasprom-Anteils. Der Füllstand beim zweiten Vermarkter Astora beträgt schon jetzt über 60 Prozent.

Aiwanger lobt die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Betreiber RAG. „Ich bedanke mich bei unseren österreichischen Freunden. Jede nationale Befindlichkeit oder Misstrauen wäre hier fehl am Platz. Wir sind als Wirtschaftsregion eine Verantwortungsgemeinschaft.“ Haidach ist gleichzeitig von deutscher Stromversorgung abhängig, könnte aber sogar im Falle eines Blackouts einen Teil des eingespeicherten Gases ausspeichern.

Foto: StMWi - Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im Gespräch mit Markus Mitteregger, CEO des Haidach-Betreibers RAG.


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