Spessartbund arbeitet an Positionen für ein Biosphärenreservat

Hösbach
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Der Spessartbund arbeitet intensiv an Positionen für ein den ganzen Natur- und Kulturraum Spessart umfassendes Biosphärenreservat. Darauf hat das im Spessartbund für dieses Vorhaben beauftragte Vorstandsmitglied, Linda Stahl, hingewiesen.

„Für uns geht es dabei natürlich vor allem um die Inhalte, gleichzeitig wollen wir den Diskussionsprozess im Spessartbund beteiligungsorientiert mit unseren dezentralen Gliederungen, den Ortsgruppen und Gauen, gestalten. Hier habe der Spessartbund geradezu ideale Voraussetzungen, die Meinungsbildung an der Basis voranzutreiben. Dachverband und Mitglieder ständen in diesen Fragen auch den kommunalen Körperschaften und Bündnispartnern im weiteren Gestaltungsprozess zum Biosphärenreservat zur Verfügung, so Stahl weiter, die im Spessartbund für Naturschutz verantwortlich ist. Der Spessartbund verfüge über wertvolle Erfahrungen und Qualifikationen, die er gerne einbringen werde.

Bezogen auf das Biossphärenreservat gilt es nach Ansicht von Wolfgang Beyer, zuständig für Kultur im Vorstand des Spessartbundes, das sensible Zusammenwirken von Natur und Menschen im Spessart kreativ und nachhaltig zu gestalten. „Nicht umsonst haben wir unser Papier mit der Überschrift ‚Chancen für mehr Lebensqualität, die Natur und den Kulturraum Spessart‘ überschrieben“, sagte Beyer. Für den Spessartbund, der die zentralen Aufgaben Naturschutz, Kultur und Wandern in seiner Satzung verankert habe, sei dieser Gestaltungsprozess geradezu eine ideale Herausforderung, „die wir mit Freude“ angehen wollen.

Bereits im April hatte der Spessartbund in Hösbach ein Seminar zur Positionsfindung für interessierte Mitglieder aus den Ortsgruppen in Hösbach angeboten. Daran nahmen 14 Ortsgruppen-Vertreterinnen- und Vertreter teil. Es wurde von Stahl und dem für die Medienarbeit im hessischen Spessart zuständigen Mitarbeiter, Peter Völker, geleitet. „Bevor wir etwas zu Papier bringen, wollten wir ein Brainstorming zu den vielfältigen Themen durchführen“, so Stahl. Während des Seminars seien die Ideen mit konkretem Bezug nur so gesprudelt. Die Seminarteilnehmer entwickelten Spessartbund-Positionen zu den Themen Naturschutz, Kultur und Bildung, Wandern, Wegemanagement, Tourismus, Verkehr, Forstwirtschaft, Agrarwirtschaft, Energie und Industrieansiedlung, die von Stahl und Völker zunächst in ein schriftliches Seminarergebnis, einem Entwurf für ein Positionspapier, zusammengefasst wurden. Dieses wurde in den letzten Wochen im Spessartbund-Vorstand, beraten und liegt nun als Beschluss des Vorstandes vor. Das Papier wurde in diesen Tagen den Ortsgruppen und Gauen zur Beratung und Verabschiedung vorgelegt. Nach diesem Abstimmungsprozess soll das Papier in der Vertreterversammlung, dem höchsten Organ des Spessartbundes, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dabei wird sich nach Stahl der Spessartbund eingehend mit dem Thema Biosphärenreservat befassen.


Foto: Copyright Spessartbund


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