Enkeltrick per WhatsApp

Blaulicht
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Am Freitagmittag wurden Seniorinnen mittels Kurznachrichten getäuscht und dazu gebracht, mehrere tausend Euro auf unbekannte, teils ausländische Konten zu überweisen. Erst als die Frauem mit echten Familienangehörigen in Kontakt traten, fielen die Schwindel auf. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche.

Gegen 12:00 Uhr wurde eine71-Jährige aus Alzenau von einer bislang unbekannten Person über WhatsApp von einer unbekannten Telefonnummer mit den Worten "Hallo Mama" angeschrieben. Die Seniorin ging davon aus, dass es sich um die in der Schweiz lebende Tochter handele. Da die Dame tatsächlich hin und wieder Überweisungen für ihre Tochter durchführt, kommt ihr die Geldforderung im Gesprächsverlauf im ersten Moment auch nicht komisch vor. Daher tätigt sie eine Überweisung in Höhe von 2885,99 € auf ein ihr unbekanntes Konto in Belgien. Daraufhin bat die vermeintliche Tochter um eine weitere Überweisung in Höhe von 2925,82 €. Erst, als die echte Tochter über ihren gemeinsamen Chat mit der Mutter kommunizierte, fiel der Betrug auf. Eine Überweisung konnte noch rechtzeitig gestoppt werden. Ob es dem Geldinstitut gelingt, auch die andere Überweisung rückgängig zu machen, bleibt abzuwarten. Ähnlich erging es einer 69-jährigen Dame aus Obernburg am Main, die ebenfalls am Freitag von einer unbekannten Nummer per WhatsApp angeschrieben wurde. Angeblich wäre das die neue Nummer der Tochter, deren altes Handy defekt sei. Auch diese Seniorin kam einer daraufhin folgenden Geldforderung nach und überwies knapp 2.000 Euro auf ein Konto in Berlin.

Das Polizeipräsidium Unterfranken rät zur Vorsicht: Die Polizei Unterfranken warnt alle Bürgerinnen und Bürger vor dieser Betrugsmasche. Wer solche Nachrichten von vermeintlichen Familienmitgliedern oder nahestehenden Menschen erhält, sollte unter keinen Umständen Geld an ein Bankkonto überweisen - egal ob im In- oder Ausland. Stattdessen sollte versucht werden, dieses Familienmitglied telefonisch über die bislang bekannte Nummer zu kontaktieren. Stellt sich heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt, sollte der Chatverlauf nicht gelöscht und die Polizei verständigt werden.


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