Stadtwerke erhalten erneute Förderzusage

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Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWI Bayern) hatte bereits im vergangenen Jahr 1,6 Mio. Euro Fördermittel für eine Wasserstofftankstelle der Stadtwerke mit 350 bar zugesagt.

Ein neuer Förderbescheid in Höhe von 294.400 Euro macht nun die Erweiterung der Wasserstofftankstelle mit 700 bar möglich. Somit könne Fahrzeuge mit 350 oder 700 bar betankt werden. Die Stadtwerke erhalten insgesamt 1,9 Mio. Euro an Fördermitteln für die öffentliche Wasserstoff-Tankstelle auf dem Gelände der städtischen Verkehrsbetriebe. Das wasserstoffbetriebene Entsorgungsfahrzeug der Stadtwerke, das voraussichtlich im Dezember 2022 geliefert wird, wird dort tanken. Es wird mit einer Tankfüllung von maximal 12 kg Wasserstoff durch die Erhöhung auf 700 bar dann eine vergrößerte Reichweite erhalten. Im Praxiseinsatz muss es damit in der Regel täglich an der geplanten Wasserstofftankstelle im Verkehrsbetrieb neu betankt werden. Zudem werden die Stadtwerke in den nächsten drei Jahren zwölf Elektrobusse mit Brennstoffzellenantrieb anschaffen, die die Tankstelle nutzen. Für diese Busse würden 350 bar ausreichen. Hingegen dürfen sich Brennstoffzellen-PKWs über die Druckerhöhung freuen, denn für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sind 700 bar Voraussetzung.

Die Förderung des StMWI Bayern ist Bestandteil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung zur Umsetzung des Klimaschutzplans 2045. Der Bayerische Untermain hat in Sachen Wasserstoff die Nase sehr weit vorne. Unter Federführung der Stadtwerke wurde gemeinsam mit der Stadt, den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg sowie Vertretern der Wirtschaft im November 2020 eine Priorisierung von strategischen Ansätzen für ein regionales Wasserstoffkonzept erarbeitet. So soll die kommunale Mobilität, ob im ÖPNV oder bei Müllfahrzeugen, so weit wie möglich auf Wasserstoff umgestellt werden. Die Stadtwerke wollen nach Möglichkeit den benötigten Wasserstoff teilweise selbst produzieren – für klimapolitische Korrektheit natürlich mit Ökostrom. So könnte die ehemals städtische Mülldeponie bei Karlstein-Dettingen mit einer Photovoltaik-Anlage versehen werden. Zum anderen ließe sich auch im Kompostwerk Wasserstoff aus Biomethangas durch die sogenannte Plasmalyse gewinnen.


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