Schon in der Antike galt es als ein Ort der Begegnung verschiedener Völker und Kulturen. Über 4.100 Schülerinnen und Schüler aus Bayern und – das ist eine Besonderheit – zahlreichen osteuropäischen Ländern begaben sich für den Wettbewerb 'Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn – Wir in Europa` unter dem Motto „Rumänien – Ein europäisches Mosaik“ auf Spurensuche. Anknüpfungspunkte an die deutsche Geschichte gibt es dabei viele: Spätestens seit dem Mittelalter und der Ansiedlung deutscher Minderheiten in Rumänien verbindet die beiden Länder ein enge Beziehung, die im 20. Jahrhundert auch dunkle Phasen der Aggression und Unterdrückung überdauerte. „Heute sind beide Staaten in der Europäischen Union fest vereint und es ist eine enge Freundschaft und Partnerschaft entstanden. All das habt Ihr mit Euren zahlreichen Projekten genauer unter die Lupe genommen. Eure Ergebnisse leisten so einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis und zum Zusammenwachsen in Europa“, lobte Kultusstaatssekretärin Anna Stolz die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Regensburg – Ort der rumänisch-deutschen Begegnung: Gemeinsam mit dem Direktor des „Hauses des Deutschen Ostens“, Prof. Dr. Andreas Otto Weber, der Vorsitzenden des Fördervereins des „Hauses des Deutschen Ostens“, Frau Karin Vollkommer sowie der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Sylvia Stierstorfer zeichnete sie in Regensburg die Preisträgerinnen und Preisträger aus ganz Bayern sowie Rumänien, Ungarn und Slowenien aus. Sie alle konnten mit ihren Beiträgen im Kreativwettbewerb die Jury überzeugen. Beim Treffen in Regensburg lernten sie sich nun oftmals zum ersten Mal persönlich kennen und so wurde auch die Stadt an der Donau zu einem Ort der rumänisch-deutschen Begegnung. Vergeben wurden Preise an Schülergruppen in insgesamt vier Altersstufen für herausragende Beiträge in den Kategorien Kunst, Musik, Literatur, Spurensuche sowie Land und Leute. Rund 4 100 Schülerinnen und Schüler aus Bayern und den östlichen europäischen Staaten hatten in diesem Schuljahr mit Kreativbeiträgen oder über eine Beteiligung am Wissensquiz an dem Wettbewerb teilgenommen. Ein Teil von ihnen – darunter auch die Sieger des Wissensquiz – erhielt bereits über die Schulen Anerkennungsurkunden und Sachpreise wie Bücher und Spiele.

„Mein Rundgang durch Eure ausgestellten Arbeiten hat mir gezeigt, wie viel Herzblut und Kreativität Ihr in die Projekte gesteckt habt. Es gibt viel zu entdecken in der rumänisch-deutschen Geschichte und Gegenwart. Und ich finde ganz toll, was Ihr daraus gemacht habt. Ihr habt in einem Padlet das Bild des „Mosaiks“ aufgegriffen und die Vielfalt Rumäniens dargestellt, habt Kochrezepte erarbeitet oder ein Rumänien-Quiz für das Schulradio erstellt. Besonders gut gefällt mir auch das mit einem 3D-Drucker konstruierte Modell der Trajansbrücke. Aber es ist wirklich schwierig, einzelne Projekte herauszugreifen. Sie alle sind kreativ und wertvoll, denn sie füllen die europäische Idee mit Leben“, betonte Staatssekretärin Anna Stolz. 'Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn – Wir in Europa'

Das bayerische Kultusministerium ist Veranstalter des Schülerlandeswettbewerbs `Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn - Wir in Europa`. Seine Durchführung wird vom „Haus des Deutschen Ostens“ unterstützt. Er wird im zweijährigen Turnus durchgeführt und fokussiert die Entwicklung der historischen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen osteuropäischen Nachbarn. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen Beitrag zur europäischen Integration und zur Überwindung historisch begründeter Stereotype zu leisten. Die interkulturelle Dimension des Wettbewerbs wird dadurch unterstrichen, dass auch Schülerinnen und Schüler aus Osteuropa teilnehmen.


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