GEW Bayern ruft in der ersten Maiwoche zum Warnstreik auf

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Kitas, Soziale Arbeit und Behindertenhilfe - die Beschäftigten dieser Arbeitsfelder des Sozial- und Erziehungsdienstes von Kommunen und tarifgebundenen freien Trägern ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum Streik auf. Der Streik dient dazu, die Arbeitgeberverbände dazu zu bewegen, in dieser Tarifrunde endlich Vorschläge auf den Tisch zu legen. Die Gewerkschaft ver.di verhandelt für die Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ab dem 16. Mai in Potsdam in einer dritten Verhandlungsrunde die Forderungen der Gewerkschaften.

 

Die GEW setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, die Sozial- und Erziehungsberufe aufzuwerten. In der aktuellen Tarifrunde geht es ihr darum, die Berufsfelder für junge Menschen attraktiver zu machen, indem die Arbeitsbedingungen tarifvertraglich verbessert werden und die Eingruppierung modernisiert wird. "Nur so kann dem in den kommenden Jahren immer dramatischer werdenden Fachkräftemangel begegnet werden", verdeutlicht Gerd Schnellinger, stellvertretender Landesvorsitzender der GEW.

Die GEW streikt am 02.05.2022 in Nürnberg und München (Soziale Arbeit) und am 04.05.2022 in Nürnberg, München, Regensburg und Ingolstadt (Kita). Am 05.05.2022 streikt die GEW wiederum in Nürnberg (Behindertenhilfe). Zusammen mit ver.di werden an vielen Orten Kundgebungen stattfinden.

Die Beschäftigten des Bereichs der Kindertagesbetreuung sind am 04.05.2022 zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft bittet die Eltern um Verständnis, dass an einigen Orten Betreuungsangebote ausfallen werden. Gerd Schnellinger betont: "Wir wollen keinesfalls die Eltern belasten und hoffen auf ihr Verständnis und freuen uns über ihre Teilnahme an den Kundgebungen. Die Arbeitsbedingungen in den Betrieben sind maßgeblich verantwortlich für die Qualität der Erziehung, Bildung und Förderung ihrer Kinder in den Einrichtungen."


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