Ehrenabende für verdiente Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg

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Am Donnerstag (21.07.2022) fand in der Waldaschaffer Sport- und Kulturhalle für den Inspektionsbereich 2 der Ehrenabend für verdiente Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg statt.

Für den Inspektionsbereich 3 fand der Ehrenabend am Freitag (22.07.2022) in der Schulturnhalle Schimborn statt. Nachdem der Ehrenabend im Jahr 2021 pandemiebedingt ausfallen musste, wurden die Ehrungen aus dem vergangenen Jahr jetzt nachgeholt und die Veranstaltung nach den Inspektionsbereichen getrennt auf zwei Abende verteilt. Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg, Kreisbrandrat Frank Wissel, eröffnete den jeweiligen Ehrenabend und ließ die Geschehnisse der letzten zwei Jahre Revue passieren. Kreisbrandrat Frank Wissel konnte in Waldaschaff neben den zu Ehrenden als Ehrengäste Landrat Dr. Alexander Legler sowie mehrere Kreisräte begrüßen. Beim Ehrenabend in Schimborn waren Landrat Dr. Legler die Staatsministerin Judith Gerlach, die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner sowie mehrere Kreisräte der Einladung gefolgt. Weiterhin wurde Frau Regierungsrätin Lea Röth vom Landratsamt Aschaffenburg herzlich begrüßt. Frau Röth leitet den Geschäftsbereich Umwelt, Klimaschutz, Sicherheit und Ordnung. Hierzu gehört auch der Fachbereich Brand- und Katastrophenschutz.

An beiden Abenden begrüßte Wissel alle anwesenden Bürgermeister und Bürgermeisterinnen oder deren Stellvertreter. Die Gemeindeoberhäupter sind die obersten Brandschützer in ihren Kommunen und ein wichtiges Bindeglied zwischen der örtlichen Feuerwehr und den Gemeindeverwaltungen. Die Gemeinden stellen die finanzielle Ausstattung, die Freiwilligen Feuerwehren das Personal. Mit ihrer Anwesenheit brachten die Bürgermeister die Verbundenheit mit ihrer örtlichen Feuerwehr zum Ausdruck. Das Dabeisein ist eine Wertschätzung und eine besondere Anerkennung für die über viele Jahre geleistete Arbeit der heute zu ehrenden Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden. Last but not least begrüßte der Kreisbrandrat alle anwesenden Feuerwehr-Führungskräfte der Kreisbrandinspektion, des Kreisfeuerwehrverbandes und der anwesenden Feuerwehren und Feuerwehrvereine. Landrat Dr. Legler lobte das unverzichtbare ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrdienstleistenden, dankte auch ihren Familien für deren Unterstützung sowie den Gemeinden für ihren vorbildlichen Einsatz für ihre Wehren vor Ort, insbesondere auch im Rahmen der Ukrainehilfe und der Bekämpfung der Pandemie, die gerade auch den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden Erhebliches abverlangt hätten.

Sie alle seien und blieben Garanten für Verlässlichkeit, Professionalität und Lebensqualität sowie Vorbilder für andere. Vorbildfunktion hätten auch die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren. Sie seien die Helden von morgen. Ihnen sowie allen Aktiven und Ehemaligen gebühre umfassend Dank, Respekt sowie Anerkennung und Wertschätzung. Die Menschen vor Ort wüssten, dass sie sich stets auf ihre Feuerwehrdienstleistenden verlassen könnten - so wie sich die Wehren auch auf ihre Gemeinden und ihren Landkreis verlassen könnten. Gerade auch der beispielgebende Einsatz im Ahrtal, der ohne das entschiedene Vorangehen von Kreisbrandrat Frank Wissel nicht hätte erfolgen können, habe gezeigt, dass auf unsere Wehren überall, wo und wann sie gebraucht werden, Verlass sei. Bis heute sei deren Einsatz bei den Menschen in Bad Neuenahr-Ahrweiler unvergessen. Auch für den Landkreis sei es weiterhin selbstverständlich dafür zu sorgen, dass der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis bestmöglich aufgestellt bleibe. Dass der Landkreis auch diesbezüglich hervorragend dastehe, sei ein großer Verdienst des ausgeschiedenen Kreisbrandrates Karl-Heinz Ostheimer, der im Rahmen des Ehrungsabends am Freitag in Schimborn offiziell verabschiedet und durch den Landrat zum Ehrenkreisbrandrat ernannt worden war. Sein Jahrzehnte währendes Engagement suche seinesgleichen und verdiene gleichermaßen Respekt, Dank und Anerkennung, der er sich nicht nur seiner Kameradinnen und Kameraden versichert sein dürfe.

Seine vorbildliche Arbeit sei auch überregional hoch anerkannt und habe maßgeblich mit zum positiven Erscheinungsbild der Landkreis-Wehren und des Landkreises beigetragen. Der Landkreis und seine Wehren seien ihm ausdrücklich zum Dank verpflichtet. Auf Grund seines Weitblicks und seiner Führungsstärke könne der Landkreis auf eine optimal aufgestellte, leistungsstarke und motivierte Wehr blicken, die zu jeder Zeit maximal einsatzfähig war und ist und nicht nur vor Ort Hervorragendes geleistet habe und leiste. Legler lobte ihn als eine allgemein geachtete, allseits beliebte sowie stets bescheiden auftretende, immer auch auf Ausgleich bedachte Persönlichkeit. Sein Wirken beschrieb der Landrat u. a. mit den Worten: „Stets höflich im Auftreten, nachdrücklich in der Sache, fachlich umfassend versiert und eine Führungspersönlichkeit, dem seine Kameradinnen und Kameraden umfassend vertraut haben. Er wusste jede und jeden jeweils ihrer und seiner Stärken entsprechend einzusetzen und verstand sich zu jeder Zeit als Teamplayer, ohne dabei zu vergessen, dass und wann Führung gefragt war und die Richtung vorgegeben werden musste. Er scheute die Verantwortung nicht und hat diese zu jeder Zeit mit höchster Verlässlichkeit und Professionalität wahrgenommen. Kameradschaft war für ihn ebenso selbstverständlich wie die Tatsache sich 24/7 vollumfänglich für andere einzusetzen.“

Ostheimer, ein „echtes Feuerwehr-Urgestein“, der tags zuvor für 50-jährigen aktiven Feuerwehrdienst geehrt wurde, bleibe auch nach seinem Ausscheiden aus seinem Amt wertvoller Ideengeber, Visionär und Freund. Mit langanhaltendem, stehendem Applaus brachten auch seine Kameradinnen und Kameraden ihre Dankbarkeit gegenüber ihrem ehemaligen Kreisbrandrat sicht- und hörbar zum Ausdruck. Nach dem ertönen der Bayernhymne zeichnete Landrat Dr. Legler zusammen mit Kreisbrandrat Frank Wissel die Feuerwehrleute für eine 25, 40 oder 50-jährige aktive Dienstzeit mit den staatlichen Ehrenzeichen aus.


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