Städtebauförderung: 3,5 Millionen Euro für Region Aschaffenburg

Politik

Wie der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, seinen Landtagskollegen Prof. Dr. Winfried Bausback, Staatsminister a.D., und Judith Gerlach, Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, mitteilt, gehen aus drei Bund-Länder-Städtebauförderungen insgesamt 3.528.000 Euro in die Region Aschaffenburg. Die Stadt Aschaffenburg selbst erhält hiervon 780.000 Euro.

Konkret erhält die Stadt Aschaffenburg im Rahmen des Programmteils „Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ für Damm-Mitte bzw. das Bahnhofsviertel 480.000 Euro und für den Ortsteil Obernau weitere 60.000 Euro. Der Markt Mömbris erhält 400.000 Euro für seinen Ortskern. Ziel des Programms ist die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken.

Im Programmteil „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ erhalten Heigenbrücken 120.000 Euro, Haibach 120.000 Euro, Kahl a. Main 1.600.000 Euro für ihre Ortskerne, sowie Goldbach 108.000 Euro für das ehemalige Gewerbegebiet „Rheinmetall“. Die Mittel werden zur Anpassung der baulichen Struktur an die sich ändernden Bedarfe bereitgestellt.

Im Zuge des Programmteils „Lebendige Zentren“ erhalten Aschaffenburg 240.000 Euro, Mainaschaff 240.000 Euro und Glattbach 160.000 Euro. Die Mittel dieses Programms dienen der Erhaltung der Stadt- und Ortskerne als attraktive und lebenswerte Zentren.

„Die Lebensqualität unserer Städte und Gemeinden hängt von lebendig gestalteten Zentren ab. Das ist maßgeblich für die Attraktivität, Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen und Unternehmen. Ich freue mich, dass die Stadt Aschaffenburg und viele Gemeinden im Landkreis durch die Programme profitieren und in der Entwicklung gefördert werden“, so Winfried Bausback.

Staatsministerin Judith Gerlach betont: „Die Städtebauförderung ist ein starkes Signal für die Zukunft unserer Gemeinden. Diese profitieren gezielt von Investitionen, die Lebensqualität, Infrastruktur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig stärken. Durch die Mittel wird es ermöglicht, Ortskerne zu beleben, neue Perspektiven zu schaffen und unsere Heimat weiterhin attraktiv und lebenswert zu gestalten.“

Die Bundestagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Bundestags, Andrea Lindholz, unterstreicht die Bedeutung der föderalen Struktur: "Die Städtebauförderung ist eine starke Investition von Bund und Freistaat in die Zukunft unserer Städte und Gemeinden. Letztlich sorgt sie auch dafür, dass unsere Kommunen lebenswert bleiben. Es freut mich besonders, dass auch in diesem Jahr neben Aschaffenburg weitere Gemeinden aus unserer Region von den Programmen profitieren. So sieht erfolgreiche föderale Heimatpolitik in der Praxis aus.“

In diesem Jahr stehen für 478 Städte, Märkte und Gemeinden in Bayern 264 Millionen Euro zur Verfügung. Das Bund-Länder-Programm unterstützt die bayerischen Kommunen dabei, in ihre Infrastruktur zu investieren und die Lebensqualität für die Menschen vor Ort zu steigern. Weitere Mittel werden für die Städte und Gemeinden in absehbarer Zeit durch das Bayerische Städtebauförderungsprogramm bereitgestellt.