Bayern steht für eine flächendeckende leistungsfähige Krankenhausversorgung

Foto: Susie Knoll

Politik
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Für Bauprojekte an bayerischen Kliniken investiert der Freistaat in diesem Jahr insgesamt rund 404 Millionen Euro.

Darauf haben Bayerns Gesundheits- und PflegeministerinJudith Gerlach und Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Mittwoch nach der Freigabe des Jahreskrankenhausbauprogramms 2024 hingewiesen. Gerlach betonte: „Bayern steht für eine flächendeckende leistungsfähige Krankenhausversorgung – und das soll auch so bleiben. Wir investieren dafür kräftig. Im Fokus der aktuellen Projekte stehen insbesondere moderne Untersuchungs- und Behandlungseinrichtungen, zeitgemäße patientenorientierte Pflegebereiche und Maßnahmen zur Verbesserung betriebsorganisatorischer Abläufe.“

Füracker stellte fest: „Das Jahreskrankenhausbauprogramm 2024 ist erneut ein starkes Signal für den Erhalt einer qualitativ hochwertigen stationären Versorgung in allen bayerischen Regionen! Ein besonderer Schwerpunkt wird in diesem Jahr auf die Förderung der Krankenhausinvestitionen gelegt. In 2024 stellen wir rund 404 Millionen Euro für die Förderung der laufenden Krankenhausbauvorhaben bereit, das sind rund 25 Prozent mehr als im Vorjahr.“ Gerlach fügte hinzu: „Wir sehen aber auch, dass die Kliniken weiterhin einen hohen Investitionsbedarf haben. Der Ministerrat wird deshalb in Kürze über die Finanzierung zusätzlicher Krankenhausbauvorhaben in den nächsten Jahren entscheiden.“

Füracker betonte: „Rund 59 Prozent der Gelder fließen 2024 an Kliniken im ländlichen Raum. Die gute Mittelausstattung für die Krankenhausinvestitionen eröffnet zudem den Spielraum, ein Bauvorhaben vorgezogen im Bauprogramm 2024 zu berücksichtigen. Für das Projekt ‚Neustrukturierung, Bauabschnitt 1‘ beim Klinikum am Europakanal Erlangen kann der Krankenhausträger damit bereits ein Jahr früher als ursprünglich geplant erste Fördermittel abrufen.“

Gerlach unterstrich: „Durch den vorgezogenen Finanzierungsbeginn kann dieses Bauvorhaben schneller realisiert werden. Das ist ein positives Signal für die Versorgung in der Region! Zudem wird der Krankenhausträger dadurch spürbar von Vorfinanzierungskosten entlastet.“ Insgesamt enthält das diesjährige Jahreskrankenhausbauprogramm 102 Einzelmaßnahmen mit einem Gesamtkostenvolumen von rund 3,7 Milliarden Euro, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden.

Besonders hervorzuhebende Vorhaben sind:

- München-Klinik Harlaching, Ersatzneubau
Kostenvolumen: 163,69 Millionen Euro, Förderrate 2024: 42,00 Millionen Euro

- Klinikum Traunstein, Bauabschnitt 2 (Neubau Süd)
Kostenvolumen: 31,49 Millionen Euro, Förderrate 2024: 4,58 Millionen Euro

- Klinikum Landshut, Neubau Allgemeinpflege – Bauabschnitt 1
Kostenvolumen: 61,38 Millionen Euro, Förderrate 2024: 11,07 Millionen Euro

- Asklepios Klinik im Städtedreieck Burglengenfeld – Bauabschnitt 2
Kostenvolumen: 14,88 Millionen Euro, Förderrate 2024: 3,41 Millionen Euro

- Klinikum Kulmbach, Zielplanung – 2. Bauabschnitt (Erweiterung West)
Kostenvolumen: 66,41 Millionen Euro, Förderrate 2024: 9,47 Millionen Euro

- Klinikum Nürnberg-Betriebsstätte Süd, Neubau Eltern-Kind-Zentrum
Kostenvolumen: 118,80 Millionen Euro, Förderrate 2024: 16,61 Millionen Euro

- Klinikum Main-Spessart Lohr am Main, Neubau
Kostenvolumen: 108,99 Millionen Euro, Förderrate 2024: 11,89 Millionen Euro

- Klinikum Memmingen, Ersatzneubau (einschließlich Bezirkskrankenhaus)
Kostenvolumen: 291,59 Millionen Euro, Förderrate 2024: 22,34 Millionen Euro


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