Bayerns Wirtschaftsminister begrüßt Ausschreibungsergebnisse für Wind und Photovoltaik-Speicher

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Bayern ist ein guter Standort für erneuerbare Energien. Das zeigen die Ergebnisse der jüngsten Ausschreibungen für Onshore-Wind und Innovation. 

In Bayern erhielten 14 neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von 81,6 Megawatt (MW) aus sechs Projekten einen Zuschlag. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger: "Die Ergebnisse der Ausschreibung sind ein klares Zeichen: Wir sind beim Windkraftausbau auf dem richtigen Weg." Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert von 7,33 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) lag nur knapp unter dem Höchstwert von 7,35 ct/kWh, was auf die weiterhin hohen Bau- und Finanzierungskosten zurückzuführen ist. Besonders freut sich Aiwanger über die Entwicklung der Genehmigungsanträge für Windenergieanlagen in Bayern: “Allein in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres wurden 90 Anträge gestellt - deutlich mehr als im gesamten Vorjahr. Das ist ein starkes Signal für den Windkraftausbau in Bayern.“

In der Innovationsausschreibung gingen 24 von insgesamt 43 Zuschlägen an Projekte aus Bayern – über die Hälfte aller deutscher Zuschläge. Mit 245 MW Leistung entfallen die größten Zuschlags-Volumina auf bayerische Gebote für Photovoltaik-Speicher-Kraftwerke. Der Minister betont: „Speicher sind ein Schlüssel für eine kosteneffiziente und sichere Energieversorgung. Ihre Bedeutung wird künftig für eine bessere Netzintegration weiter zunehmen. Umso erfreulicher ist daher, dass im Rahmen der Innovationsausschreibung Photovoltaik erfolgreich mit Speichern kombiniert wird." Der mengengewichtete Zuschlagswert lag wie im Vorjahr bei 8,33 ct/kWh.

Die nächste Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land findet am 1. August 2024 statt, die Innovationsausschreibung folgt am 1. September 2024. „Bayern bleibt Vorreiter bei der Energiewende. Wir setzen weiterhin auf den Ausbau erneuerbarer Energien und auf innovative Technologien“, so Aiwanger abschließend.


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