Herrmann beim Bayerischen Sparkassentag

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Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann hat bei der heutigen Abendveranstaltung des Bayerischen Sparkassentags in Straubing betont: „Die enge Verzahnung zwischen Sparkassen und Kommunen spiegelt wider, was eine Sparkasse im Kern ausmacht: der ,öffentliche Auftrag‘. Die gemeinwohlorientierten Sparkassen bieten verlässlich und erfolgreich Finanzdienstleistungen für jedermann und besonders den Mittelstand.“

Als unverzichtbarer Teil eines engen lokalen Netzwerkes förderten die Sparkassen seit ihrer Gründung die regionale Wirtschaft, die gesamte Gesellschaft und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Sie könnten dabei nicht nur als Kreditgeber tätig sein, sondern sich auch direkt an Unternehmen beteiligen. Nun wurde eine vereinfachte Erteilung von Ausnahmegenehmigungen im Einzelfall beschlossen, um bürokratische Hürden abzubauen: „Sparkassen können sich nun auch an gewerblichen Unternehmen regionaler nachhaltiger Energieerzeugung sowie regionaler Bauträgertätigkeit beteiligen. Damit sind weitere Handlungsoptionen zur Erfüllung unserer gesamtgesellschaftlichen Ziele eröffnet“, so Herrmann.

Die bayerische Staatsregierung bekenne sich nach Herrmanns Worten „uneingeschränkt“ zum Drei-Säulen-Modell, bestehend aus Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken. Darüber hinaus setze sich der Freistaat weiterhin für eine angemessene Berücksichtigung der Besonderheiten von Sparkassen und Genossenschaftsbanken ein, insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussion um eine gemeinsame europäische Einlagensicherung (EDIS), von der die Sparkassen nicht profitieren würden, aber europaweit für Institute in Mithaftung genommen werden sollten. Das sei kein Beitrag für eine solide Finanzmarktstabilität in Europa: „Es geht dabei um das Wesen unserer Sparkassen und Genossenschaftsbanken und auch um die Stabilität des Mittelstands, der zum Großteil von den Sparkassen kreditiert wird“, erklärte der Minister.


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