Bund-Länder Städtebauförderung unterstützt Städte und Gemeinden in Unterfranken

Foto: StMBAtelier_Krammer

Politik
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Bauminister Christian Bernreiter: Fast 25 Millionen Euro für 71 Städte und Gemeinden in Unterfranken

  • Städtebauförderungsprogramme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützen bayerische Kommunen
  • Stärkung der Ortszentren, Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie Wiederbelebung von Brachflächen
  • Rund 25 Millionen Euro von Bund und Land für 71 unterfränkische Gemeinden

Die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente der Stadtentwicklung. Auch dieses Jahr fließen wieder beträchtliche Mittel aus den drei Bund-Länder-Programmen nach Bayern: „Wir stellen 2024 gemeinsam mit dem Bund mehr als 198 Millionen Euro für 423 Städte und Gemeinden bereit, davon rund 25 Millionen Euro für Unterfranken“, so Bayerns Bauminister Christian Bernreiter. „Dabei fließt der Großteil der Städtebauförderungsmittel in den ländlichen Raum und trägt somit zur Bewältigung des demografischen und wirtschaftlichen Strukturwandels bei.“ Mit Hilfe der Städtebauförderung schaffen Städte und Gemeinden mit dem Programm „Lebendige Zentren“ liebenswerte Ortskerne und lebenswerte Wohnumfelder. Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ hilft den Städten und Gemeinden dabei, ihre baulichen Strukturen und den öffentlichen Raum an neue und sich ändernde Bedarfe anzupassen. „Sozialer Zusammenhalt“ hat das Ziel, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken.

„Das Geld kommt genau dort an, wo es benötigt wird“, erklärt Bauminister Bernreiter: „Denn jede Kommune entscheidet selbst, für welche Projekte die Fördermittel eingesetzt werden. Unsere schlanken Förderregeln gewährleisten maximale Freiheit für die Städte und Gemeinden. Damit ist die Städtebauförderung die Speerspitze einer unbürokratischen Kommunalförderung.“ Die Städtebauförderung hat auch für die Volkswirtschaft eine große Bedeutung. Mehr als 90 Prozent der Bauleistungen mit handwerklicher Lohnarbeit werden von Firmen aus der Gemeinde oder der unmittelbaren Umgebung durchgeführt. Damit sichert die Städtebauförderung die Beschäftigung in der örtlichen und mittelständischen Bauwirtschaft. Dank der Städtebauförderungsmittel kann dieses Jahr beispielsweise in der Stadt Mainbernheim der nördliche Stadteingang als repräsentatives Entrée in das denkmalgeschützte Ensemble der Altstadt neugestaltet werden.

Die Stadt Aschaffenburg gestaltet im Bereich des Johannisschlosses das Mainufer neu. Die umfassende Maßnahme verbessert die Aufenthaltsqualität und setzt die wertvollen Naherholungsflächen in Wert. Durch die deutliche Reduzierung von Stellplätzen werden zudem hochwertige Wege, Plätze und Flächen geschaffen. Mit der Revitalisierung des Anwesens "Alte Schmiede" in der Gemeinde Gochsheim zur regionalen Begegnungsstätte wird das Ergebnis aus dem vorangegangenen Architektenworkshop umgesetzt. Mit der Sanierung der leerstehenden, z.T. denkmalgeschützten Gebäude wird ein weiterer Baustein zur nachhaltigen Belebung des Ortskerns realisiert. In Bayern werden in den drei Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ 423 bayerische Kommunen gefördert. Zusammen mit den Mitteln der Kommunen stehen gut 284 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger und örtliche Akteure können sich einbringen und sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg.

Für Fragen zu Maßnahmen in Unterfranken wenden Sie sich bitte an die Regierung von Unterfranken, Sachgebiet Städtebau, Tel. 0931-380-1440.

Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung finden Sie im Anhang und im Internet unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php.

 


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