Bayerische Städtebauförderung unterstützt Kommunen in Unterfranken

Politik
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Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: Rund 10 Millionen Euro für 17 Kommunen in Unterfranken

  • Bayerisches Städtebauförderungsprogramm unterstützt Innenentwicklung, Leerstandsbeseitigung und Flächensparen
  • Landesmittel auf hohem Niveau
  • Minister Bernreiter: „Damit stärken und beleben wir Stadt- und Ortskerne in ganz Bayern“

Der Freistaat Bayern unterstützt in diesem Jahr 17 Städte, Märkte und Gemeinden in Unterfranken mit rund zehn Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Mit diesen Mitteln unterstützen wir kommunale Investitionen in den Klimaschutz. Denn es ist ein Hauptanliegen der Städtebauförderung, graue Energie zu erhalten und den Gebäudebestand weiterzuentwickeln. Damit schonen die bayerischen Kommunen mit unseren Fördermitteln effizient Ressourcen und sparen Energie.“

Mit rund 90 Millionen Euro bleibt das Landesprogramm der Städtebauförderung ein verlässlicher Partner der bayerischen Städte, Märkte und Gemeinden. „Die Flexibilität der bayerischen Städtebauförderung ist beinahe schon sprichwörtlich“, so Bernreiter. „Ob eine Gemeinde neuen Wohnraum in leerstehenden Gebäuden schaffen möchte, ob sie Industrie- und Gewerbebrachen mit neuem Leben füllen oder den Ortskern langfristig attraktiv halten möchte: Wir unterstützen sie tatkräftig. Besonders im Blick haben wir auch die Gemeinden im ländlichen Raum. Denn dorthin fließen mehr als 85 Prozent unserer Fördermittel.“

Neben dem Bestandserhalt liegt auch dieses Jahr wieder ein Fokus auf Maßnahmen zur Einsparung von Energie und Treibhausgasen, womit die Städtebauförderung einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leistet. Mit der Förderinitiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ können zum Beispiel leerstehende Gebäude im Ortskern saniert werden, um anschließend wieder als Wohnraum für die Bevölkerung zu dienen. Mit der Initiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ zur klimagerechten Innenentwicklung unterstützt der Freistaat ganz gezielt bayerische Städte, Märkte und Gemeinden, Siedlungsstrukturen an die Folgen der Klimaveränderungen anzupassen.

So beabsichtigt beispielsweise die Stadt Arnstein im Rahmen der Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ die ehemalige Kläranlage zurückzubauen und als Freiraum für die Bevölkerung zu renaturieren. Als wichtiger Baustein zur Stärkung des Ortskerns werden in der Gemeinde Sommerach auf Basis eines Realisierungswettbewerbs denkmalgeschützte Gebäude saniert und zum Bürgerhaus mit Bücherei umgenutzt. Im Markt Maroldsweisach wird im Ortsteil Altenstein der Umbau und die Sanierung der Gaststätte am Freibad mit Erweiterung um einen Bürgersaal unterstützt.

In der Gemeinde Veitshöchheim wird auf Basis eines freiraumplanerischen Wettbewerbs das Umfeld des neuen Mainstegs zur Steigerung der Attraktivität neugestaltet. Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php




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