Rützel trifft Betriebsräte in Berlin

Bild (Büro Bernd Rützel): v.l.n.r. Harald Merz, Bernd Rützel, Thomas Schweb

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Die 36. Betriebsrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion fand am Montag in Berlin statt.

Auf Einladung des Gemündener Bundestagsabgeordneten Bernd Rützel nahmen Harald Merz (Gerresheimer Lohr GmbH) und Thomas Schweb (DB Jobservice) teil. Motto der Konferenz für die Interessenvertretungen der Beschäftigten war diesmal: „Gute Arbeit! Gutes Leben? – Welche Strategien haben die Betriebe?“. Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit sind maßgeblich für die Lebensqualität von Menschen. Dazu zählen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Förderung von gesunder Arbeit im Alter und der Beitrag von mobilem Arbeiten zur Arbeitszufriedenheit. Das sind Themen, die auch für die aus Unterfranken angereisten Gäste von Bernd Rützel Bestandteil ihrer täglichen Arbeit sind. Merz fordert vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen einen früheren (abschlagsfreien) Renteneintritt für Menschen in Schichtarbeit. Scheb will, dass Betriebe bei der Ausgliederung von Leistungen verpflichtet werden, diese nur an tarifgebundene Unternehmen zu vergeben.

160 Betriebsräte aus ganz Deutschland waren für die Konferenz nach Berlin angereist, zusätzlich nahmen etwa 100 online teil. Neben Gästen aus Gewerkschaften, Verbänden und Forschung, trafen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Arbeitsminister Hubertus Heil, SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt und den Sprecher für Arbeit und Soziales Martin Rosemann. Die Konferenz ist ein zentraler Bestandteil in der Zusammenarbeit zwischen den Interessenvertretungen innerhalb der Betriebe und den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern in Berlin. Gesetzesvorhaben und -anpassungen erfordern den engen Austausch über die Bedürfnisse an den Arbeitsplätzen.

Bernd Rützel: „Die Konferenz ist nicht nur ein Zeichen des Dankes an die Interessenvertretungen, die sich tagtäglich für die Belange ihrer Kolleginnen und Kollegen einsetzen, wir wollen außerdem den unmittelbaren Austausch über aktuelle Probleme und Herausforderungen.“


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