Aiwanger setzt sich für den Industriestandort Schweinfurt ein

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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bot bei einem wirtschaftspolitischen Austausch mit Vertretern der Industrie, der IHK, IG Metall und Kommunalpolitikern Unterstützung für den Industriestandort Schweinfurt an.

Aiwanger: "In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Beschäftigten in Schweinfurt gestiegen. Doch die aktuelle Situation bereitet uns Sorge. Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen, die der Bund vorgibt,  haben  viele Unternehmen bereits Stellen abgebaut oder Pläne dazu angekündigt. Für Regionen wie Schweinfurt kann das schwere Folgen haben." Der Minister bekräftigte die Forderung nach strukturellen Verbesserungen, um die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu sichern. "Die hohen Energiepreise und Steuern sowie die ausufernde Bürokratie führen zu Arbeitsplatzverlagerung und Wohlstandsverlust, weil Unternehmen ins Ausland abwandern. Wir müssen den Transformationsprozess mit Maß und Ziel gestalten, wenn wir langfristig gegen die internationale Konkurrenz wettbewerbsfähig bleiben wollen." Aiwanger plädiert außerdem für Technologieoffenheit: "Elektromobilität ist nicht die einzige Säule der Zukunft. Wir brauchen das Verbrennerauto genauso wie das Elektro- oder Wasserstoffauto. Der Bund sollte schnellstmöglich das Verbrennerverbot 2035 aufheben. Es ist unrealistisch und gefährdet Arbeitsplätze. Wir brauchen Technologieoffenheit." Mit Blick auf Bayern sagt der Minister: "In Bayern werden wir im Bereich der Bürokratie noch einmal nachjustieren. Es muss bei Genehmigungsverfahren schneller ein Ergebnis erzielt werden."

Mit einem großen Schwerpunkt im Maschinenbau und der Zulieferung für die Automobilindustrie trägt die Region maßgeblich zur industriellen Stärke Bayerns bei. Zwischen 2013 und 2023 ist die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt Schweinfurt um 2,1% und im Landkreis sogar um 21,6% angestiegen. Das bayerische Wirtschaftsministerium bietet Unternehmen bereits eine breite Palette an Unterstützungsmöglichkeiten wie Finanzierungshilfen und Technologieförderung an, unter anderem durch Initiativen wie die Hightech Agenda Bayern Plus.


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