50 Millionen Euro für das Bayerische Chip-Design-Center

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (dritter von rechts) überreicht den Förderbescheid an die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Fraunhofer-Institute und Hochschulen. Foto: StMWi

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Das Bayerische Chip-Design-Center kommt in großen Schritten voran. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat heute in Nürnberg einen Förderbescheid in Höhe von 50 Millionen Euro an drei Fraunhofer-Institute IIS, EMFT und AISEC übergeben.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Chip-Design ist von strategischer Bedeutung. Wer die Halbleiter von morgen mitentwickelt, sichert sich Einfluss auf dem Weltmarkt. Genau das ist unser Ziel für Bayern. Zudem steckt im Design von Chips deutlich mehr Wertschöpfung als in der eigentlichen Produktion. Mit unserer Halbleiterpolitik setzen wir also auf den richtigen Schwerpunkt. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist mit ihren drei beteiligten Instituten der richtige Partner für dieses Vorhaben. Wir haben als Staatsregierung bereits in den Vorjahren mit eigenen Halbleiter-Initiativen den Weg für das Bayerische Chip-Design-Center bereitet. Mit diesen weiteren 50 Millionen bekennen wir uns also ganz klar zur Halbleiterindustrie in Bayern.“

Aufgabe des Chip-Design-Centers ist es, mittels gezielter Forschung Instrumente für innovatives Chip-Design zu entwickeln und bereitzustellen. Außerdem soll es mittelständischen Unternehmen den Zugang zu Fertigung und Lieferketten der Halbleiterindustrie erleichtern und einen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung von Fachkräften leisten. Das Bayerische Chip-Design-Center ist Teil der Bayerischen Halbleiterstrategie, die Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger 2021 ins Leben gerufen hat. 

Am Vorhaben beteiligt sind das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) aus Erlangen, das Fraunhofer Insitut für Elektronische Mikrosysteme und Festkörper-Technologien (EMFT) aus München sowie das Fraunhofer Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) aus Garching. Ebenfalls beteiligt sind die fünf Hochschulpartner: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Technische Universität München, Technische Hochschule Nürnberg, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg und Hochschule München.


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