Bayern soll Sieger der KI-Revolution werden

Foto: Andreas Gebert

Politik
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Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring ruft anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos dazu auf, die Chancen der Künstlichen Intelligenz für Staat und Wirtschaft zu ergreifen.

„Künstliche Intelligenz wird in den nächsten Jahren eine industrielle Revolution bewirken, die unsere Art zu leben und arbeiten fundamental verändern wird. Wenn wir unseren Wohlstand in die Zukunft tragen wollen, dürfen wir auf dem Weg dorthin nicht passiv auf der Rücksitzbank Platz nehmen. Wir müssen ans Steuer und aktiv gestalten, wohin die Reise geht", findet Staatsminister Mehring. Bayern versteht sich dabei laut dem Minister als „Heimat of High-Tech" und geht aus Überzeugung mutig voran: „Wir wollen den Freistaat zum KI-Pionier in Europa machen. Hierzu werden wir eine Entwicklungs- und Testumgebung entwickeln, in der Bayerns Unternehmen ihre KI-Systeme in einem geschützten Raum erproben und an die rechtlichen Anforderungen anpassen können. Damit spannen wir einen Schutzschirm vor Bürokratie und Überregulierung für Bayerns Wirtschaft auf und schaffen Vorfahrt für Innovation und Fortschritt. Von dieser europaweit einzigartigen Innovationskultur erhoffen wir uns einen entscheidenden Standortvorteil im globalen Wettbewerb. Indem wir voll auf High-Tech setzen, erobern wir uns schon heute die Spitzenplätze auf den Märkten von morgen", so Digitalminister Mehring.

Während der gerade vorgelegte Weltrisikobericht der Schweizer Stiftung Weltwirtschaftsforum vor allem mögliche kritische Auswirkungen Künstlicher Intelligenz nennt, fordert Mehring einen offenen Blick auf die Chancen von KI. „Selbstverständlich müssen wir die Risiken neuer Technologie im Blick haben und durch kluge Regeln minimieren. Dabei dürfen aber keine neuen Bürokratiemonster erschaffen werden, die als Innovationskiller wirken und den Fortschritt abwürgen, bevor die Zukunft überhaupt beginnt", warnt Bayerns Digitalminister. Umso unzufriedener ist Mehring mit der bisherigen Debatte um den europäischen Gesetzesrahmen für Künstliche Intelligenz. „Das politische Gezerre auf europäischer Ebene um die vorläufige politische Einigung zur KI-Verordnung wirkt extrem unprofessionell. Das schreckt Forscher, Unternehmen und Investoren ab. Wenn Europas Wirtschaft in der digitalen Zukunft eine Rolle spielen soll, brauchen wir endlich Rechtsicherheit im Umgang mit KI und einen völligen Mentalitätswandel. Sieger der KI-Revolution wird man nicht durch Bedenkenträgerei, sondern nur per Zukunftsoptimismus", ist sich der Staatsminister sicher. Deshalb will Mehring der „German Angst" beim Thema KI „Bavarian Mut" entgegensetzen und den Freistaat zum Premium KI-Standort in Europa ausbauen.

Mehring reist vom 16. bis 17. Januar nach Davos und nimmt an mehreren Veranstaltungen des Weltwirtschaftsforums teil. Bei Interviewanfragen dazu wenden Sie sich bitte an die Pressestelle per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 089/453549-560.


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