Herrmann: Nachwuchs zur Verstärkung der Bayerischen Polizei

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigt neuen Polizeinachwuchs an: Zum 1. September 2023 sind bis zu 867 Neueinstellungen bei der Bayerischen Polizei geplant.

Dazu kamen bereits zum 1. August 2023 neun neue Spitzensportlerinnen und Spitzensportler für das Spitzensportförderprogramm 'Winter". Weitere acht Einstellungen für das Spitzensportförderprogramm 'Sommer' sind zum 11. September 2023 vorgesehen. Zusammen mit den Neueinstellungen im März und April werden damit dieses Jahr nach Herrmanns Worten insgesamt rund 1.600 Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter im Freistaat ihren Polizeidienst antreten. "Dank der 8.000 zusätzlichen Stellen von 2008 bis 2023 können wir deutlich mehr Polizistinnen und Polizisten neu einstellen, als in den Ruhestand gehen oder ihren Dienst quittieren. Jede freie Stelle wird besetzt", betonte Herrmann. "Unsere neuen Polizistinnen und Polizisten sind nach Ende ihrer Ausbildung eine wertvolle Verstärkung unserer Polizeidienststellen" Laut Herrmann wurden von 2008 bis 2023 insgesamt rund 23.000 Polizistinnen und Polizisten neu eingestellt. Wie der Innenminister erläuterte, werden zum 1. September nach jetzigem Stand bis zu 777 Bewerberinnen und Bewerber in der 2. Qualifikationsebene (2. QE, ehemals mittlerer Dienst) und 90 Bewerberinnen und Bewerber  in der 3. Qualifikationsebene (3. QE, ehemals gehobener Dienst) eingestellt. Die Ausbildung der neueingestellten Polizeimeisteranwärterinnen und -anwärter (2. QE) findet in den Bereitschaftspolizeiabteilungen in Dachau, Eichstätt, Königsbrunn, Sulzbach-Rosenberg und Würzburg statt. Die angehenden Kommissarinnen und Kommissare (3. QE) werden ihr Studium an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Fachbereich Polizei, in Fürstenfeldbruck, Sulzbach-Rosenberg und Kastl absolvieren.

Nach Herrmanns Worten gingen für den Einstellungstermin im September 2023 für die 2. QE rund 6.300 Bewerbungen ein, für die 3. QE mit Studienbeginn im September 2023 und im März 2024 insgesamt rund 3.000 Bewerbungen. "Die Bayerische Polizei ist ein weiterhin attraktiver Arbeitgeber", erklärte dazu der Innenminister. Klar sei aber auch, dass die Bayerische Polizei wie andere Arbeitgeber von den steigenden Herausforderungen bei der Bewerbergewinnung betroffen ist, gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung. "Deshalb forcieren wir unsere Nachwuchswerbung und haben zusätzlich eine Expertengruppe eingerichtet, um das Einstellungsverfahren zu optimieren", machte Herrmann deutlich.

Weitere Informationen zum Einstellungsverfahren und rund um den Polizeiberuf gibt es auf der Karriereseite der Bayerischen Polizei (https://www.mit-sicherheit-anders.de/).


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