Aschaffenburg News - Aiwanger: "Arbeitsmarkt startet gut in das neue Jahr."

Aiwanger: "Arbeitsmarkt startet gut in das neue Jahr."

Politik
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Trotz eines leichten Anstiegs bei der Arbeitslosigkeit, ist der bayerische Arbeitsmarkt gut in das neue Jahr gestartet. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mahnt: „Die aktuellen Belastungen haben Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Die bayerischen Unternehmen sind täglich gefordert. Das Ausmaß hält sich bis jetzt bei Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung noch in Grenzen.

Doch die Freude über stabile Zahlen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Unternehmen stark unter den Dauerkrisen einbüßt. Die Wettbewerbsfähigkeit gilt es weiter abzusichern. Denn die hohen Energiekosten werden noch lange nachwirken. Zum Glück sehe ich viele Unternehmen, die den notwendigen Transformationsprozess beschleunigen konnten. Aber es bleibt noch viel zu tun. Die aktuellen Hilfeleistungen sind gut, reichen aber nicht aus. Unverständlich ist für mich, dass Abgeordnete der Koalition ihren Kanzler im Regen stehen lassen und Betrieben, die mit Öl und Pellets heizen, nun doch nicht die angekündigten Hilfen zukommen lassen wollen. Ich hoffe, der Bund korrigiert das zeitnah noch!“

In der Winterpause ist die Arbeitslosigkeit in Bayern im Januar 2023 gegenüber Dezember leicht angestiegen, allerdings deutlich geringer als saisonal üblich. Die bayerische Arbeitslosenquote liegt bei 3,6 Prozent (Dezember 2022: 3,1 Prozent) und damit erneut deutlich unter dem Bundesschnitt (5,7). Doch für Wirtschaftsminister Aiwanger bremsen nicht nur die Energiepreise den Wirtschaftsstandort Deutschland aus. Dazu Aiwanger: „Die kleinteilige Regulierung ist der Bremsklotz im Transformationsprozess. Wir benötigen endlich ein Belastungsmoratorium und die lang angekündigte Steuerreform. Mit hohen Abzügen erhöhen wir nicht die Arbeitsbereitschaft, bürokratischer Hürdenlauf hilft nicht beim Arbeitskräftemangel.“

In den bayerischen Regierungsbezirken lagen die Arbeitslosenquoten zwischen 4,1 Prozent in Niederbayern und 3,1 Prozent in Schwaben und somit überall weit unter dem Bundesdurchschnitt von 5,7 Prozent.


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