Aschaffenburg News - Bayern ist ein starker Partner für die Wasserstoffpläne des Oman.

Weigert kündigte zum Abschluss seiner viertägigen Delegationsreise nach Maskat und Nimr insbesondere beim Thema Wasserstoff eine Intensivierung der Zusammenarbeit an. Weigert: „Als starker Industriestandort werden wir in Bayern in der Wasserstoffbilanz immer ein Minus unter dem Strich haben. Trotz des beschleunigten Ausbaus der erneuerbaren Energien. Deshalb brauchen wir verlässliche Lieferpartner für grünen Wasserstoff. Der Oman ist ein Stabilitätsanker in der Golfregion und möchte sich zu einem großen Produzenten von Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen entwickeln und auch Europa damit versorgen. Wir haben mit den Schlüsselakteuren der Wasserstoffwirtschaft im Oman gesprochen und sind uns einig, dass Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette für beide Staaten ein enormes Potenzial hat. Unser gemeinsames Ziel ist eine langfristige und vertrauensvolle Partnerschaft auf Augenhöhe. Für Bayern geht es jetzt darum, seine innovative Spitzentechnologie und Expertise beim Wasserstoff in den Oman einzubringen. Wir wollen die erfolgreiche Umsetzung der ambitionierten Wasserstoffpläne aktiv unterstützen.“

Begünstigt durch Sonne und Wind besitzt der Oman ideale Voraussetzungen für erneuerbare Energien und die Erzeugung von Wasserstoff. Studien sehen dort mit das größte Potenzial weltweit. Das Sultanat arbeitet deshalb intensiv an einer grünen Wasserstoffwirtschaft. U.a. sollen über das Land verteilt auf einer Fläche von 50.000 Quadratkilometern Solar- und Windparks und Anlagen zur Wasserstoffproduktion entstehen. Anfang 2023 werden die ersten Projekte vergeben. „Der Oman fährt seine Wasserstoffaktivitäten schnell hoch und könnte aufgrund seiner günstigen Lage mit Blick Richtung Indien, Asien und Afrika zu einem Wasserstoff-Hub werden. Für unsere exportstarken bayerischen Unternehmen ist das eine strategische Chance. Deshalb war es genau der richtige Zeitpunkt, um Bayern als starken Partner für die Wasserstoffpläne des Oman zu positionieren. Wir konnten für unsere hochkarätige Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation in den Gesprächen wichtige Türen öffnen.“

Staatssekretär Weigert war vom 10. bis 13. November 2022 an der Spitze einer 29-köpfigen Delegation aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nach Maskat gereist, um mit hochrangigen Regierungsvertretern und zentralen Akteuren der Wasserstoffwirtschaft im Oman zu sprechen. Weigert traf u.a. H.H. Sayyid Tarik Shabib Al Said, Mitglied der königlichen Familie und Schirmherr der Omani-German Friendship Association, Energieminister H.E. Salim Al Aufi und Handelsminister H.E. Qais Mohammed Al Yousef. Dabei wurden weitere Schritte vereinbart, um die Zusammenarbeit zwischen Bayern und dem Oman beim Thema Wasserstoff auszubauen. Zudem besichtigte der Wirtschaftsstaatssekretär in Nimr die von der BAUER Resources GmbH aus Schrobenhausen gebaute größte kommerzielle Schilfkläranlage der Welt.

Foto: Hochrangige Vertreter empfingen die bayerische Delegation (v.l.): Botschafter Thomas Schneider, Staatssekretär Roland Weigert, Energieminister H.E. Salim Al Aufi, H.H. Sayyid Tarik Shabib Al Said und Handelsminister H.E. Qais Mohammed Al Yousef.: StMWi/T. Assenbrunner


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