Aschaffenburg News - Dritte Runde "Dialog digital"

Zu diesem virtuellen Forum hatte Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus ganz Bayern eingeladen. „Ich freue mich, dass so viele engagierte Menschen meiner Einladung gefolgt sind. Dieses große Interesse zeigt mir: Das Thema bewegt Sie und es besteht Bedarf für einen Austausch.“ Auf der Agenda stand dieses Mal als zentrales und hochaktuelles Thema der Krieg in der Ukraine und seine Herausforderungen. „Wir wissen nicht, wie lange dieser Krieg noch andauern wird und wie lange die geflüchteten Menschen bei uns bleiben. Aber wir werden alles daransetzen, dass diejenigen, die zu uns kommen, auch gut in unserer Gesellschaft ankommen", betonte der Minister. Dass dies gelinge, sei auch dem beeindruckenden Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu verdanken: "Sie sind Wohnungsgeber, Dolmet­schende, Begleitpersonen bei Behördengän­gen und unterstützen darüber hinaus in zahlreichen Bereichen des täglichen Le­bens. Mit ihrer tatkräftigen Unterstützung und ihrem großartigen Engagement er­leich­tern sie den Kriegsflüchtlingen das Ankommen und das Leben in Deutsch­land in vieler Hinsicht. Für Ihre großartige Leistung haben Sie meinen allerhöchsten Respekt.“

"Es freut mich sehr, dass zu den bereits langjährig aktiven und erfahrenen Ehrenamtlichen im Bereich Asyl im Zuge der Fluchtbewegung aus der Ukraine auch viele neue ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern dazugekommen sind", erklärte der Minister. "Auch viele aus der Ukraine stammende Menschen, denen Deutschland bereits seit Jahren eine Hei­mat geworden ist, packen wie selbstverständlich für ihre Landsleute mit an und leisten unermüdlich Hilfe. Und dies seit dem ersten Tag, an dem die Kriegsflüchtlinge hier angekommen sind." Herrmann wies hierbei auf das Repertoire an Wissen, Erfahrung und Netzwerken hin, auf welches langjährig Engagierte zurückgreifen können. „Vom gegenseitigen Austausch und der Kooperation können langjährige Asylhelfer wie neu hinzugekommene Ehrenamtliche im Bereich der Ukrainehilfe profitieren und lernen.“

Herrmann hatte besonders ein offenes Ohr für die von den Ehrenamtlichen vorgebrachten Herausforderungen, die sich durch die Ukrainekrise für das Ehrenamt ergeben. Herrmann machte hierbei auch Mut: „Vieles haben wir gemeinsam schon für die Integration erreicht! Wir können auch in Zukunft viel bewegen, wenn wir alle an einem Strang ziehen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Dieser bleibt nur erhalten, wenn jeder dazu bereit ist seinen Teil beizutragen. Denn eines ist gewiss: Nur gemeinsam können diese Herausforderungen gemeistert werden. Lassen Sie uns deshalb weiter zusammen daran arbeiten, dass Integration in Bayern gelingt.“


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