Aiwanger: "Heizung optimieren statt frieren

Politik
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Gemeinsam mit Innungen und Fachverbänden hat der bayerische Energieminister Hubert Aiwanger heute eine Initiative zur Heizungsoptimierung gestartet.

Beim Check der Heizungsanlage einer Familie im niederbayerischen Rottenburg an der Laaber betonte Aiwanger: "Während die Bundesregierung weiterhin nichts tut, um eine Kostenexplosion bei der Heizungsrechnung zu verhindern, unterstützen wir in Bayern die Bürger beim Energiesparen. Unsere Devise lautet: Die Heizung optimieren statt frieren. So gut wie jeder Haushalt kann ohne größere Investitionen und noch vor Winterbeginn einige Dinge ändern und damit 10 bis 20 Prozent der Heizenergie sparen. Jeder Prozentpunkt ist bares Geld. Auf unserem neuen Onlineportal haben wir viele einfache und kostengünstige Energiesparmaßnahmen zusammengefasst. Wer zusätzlich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchte, wird bei unseren bayerischen Fachleuten fündig, den Heizungsinstallateuren, Energieberatern und Kaminkehrern. Viele Kaminkehrer wurden speziell in der Energieberatung geschult und haben im Herbst noch Termine frei." Im Fokus steht dabei die optimale Einstellung der eigenen Heizungsanlage, um die Verschwendung von Energie zu vermeiden. Kleine bauliche Veränderungen wie das Anbringen von Dämmplatten in den Heizkörpernischen sorgen zudem dafür, dass die Wärme im Haus bleibt. Viele der empfohlenen Maßnahmen wie die Entlüftung von Heizkörpern können relativ einfach selbst umgesetzt werden. Ungedämmte Leitungen können beispielsweise mit Material aus dem Baumarkt gedämmt werden.

An der Initiative beteiligen sich auch der Landesinnungsverband des bayerischen Kaminkehrerhandwerks (LIV), der Fachverband Sanitär-Heizung-Klima sowie die beiden Energieberaterverbände GIH e.V. (Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker) und DEN e.V. (Deutsches Energieberater Netzwerk). Dr. Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer beim Fachverband SHK: "Einiges können Hausbesitzer selber machen, um Energie zu sparen. Wenn es aber das Ziel ist, deutliche Einsparpotentiale zu heben, muss ein Heizungsbaufachbetrieb der Innung zu Rate gezogen werden. Unsere Mitgliedschaft steht für Klimaschutz, ist gut geschult und sollte bei Heizungswartung oder energetischer Optimierung verpflichtet werden.“ Holger Frischhut, stellvertretender Landesinnungsmeister LIV: "Durch eine Heizungsoptimierung lässt sich langfristig Geld und Energie sparen – und das mit vergleichsweise geringem Aufwand. Hinzu kommt, dass der Staat die Optimierungsmaßnahmen finanziell fördert."  Bürgerinnen und Bürger finden auf der Website www.heizungsoptimierung.bayern Tipps und Maßnahmen zur optimalen Einstellung ihrer Heizungen. Die beteiligten Verbände bieten zudem eine regionale Suchfunktion für verfügbare Fachleute an.


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