Holetschek wirbt für zweite Auffrischungsimpfung

Politik
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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek wirbt insbesondere bei älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern für die zweite Corona-Auffrischungsimpfung.

Holetschek betonte am Dienstag anlässlich eines Impftermins in der K&S Seniorenresidenz im mittelfränkischen Zirndorf, bei dem Bewohnerinnen und Bewohner Auffrischungsimpfungen mit den ersten Varianten-adaptierten Corona-Impfstoffen bekommen haben: „Die Impfquote der zweiten Auffrischungsimpfung liegt derzeit bei den über 60-Jährigen in Bayern bei gerade einmal 19 Prozent (Stand 19. September). Das ist viel zu niedrig, um gut und sicher durch den Herbst und Winter zu kommen.“ Der Minister ergänzte: „Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei – und nach wie vor sterben Menschen an oder mit Corona. Gerade bei vulnerablen Gruppen ist die zweite Auffrischungsimpfung sehr wichtig, da mit zunehmendem Abstand zur ersten Auffrischungsimpfung die Schutzwirkung gegen schwere COVID-19-Verläufe abnimmt. Alle zur Auffrischungsimpfung verfügbaren Impfstoffe schützen weiterhin vor schweren Krankheitsverläufen. Dies gilt auch für die neu zugelassenen bivalenten Impfstoffe: Sowohl der aktuell verfügbare Impfstoff gegen die Omikron-Variante BA.1 als auch der hoffentlich bald zusätzlich ausgelieferte Impfstoff gegen BA.4 und BA.5 bieten einen hohen Schutz gegen schwere Verläufe. “

Der Minister erklärte: „Gerade in unseren über 1.600 Pflegeeinrichtungen in Bayern, in denen rund 130.000 Menschen leben, wollen wir die Impfquote steigern. Wir haben deshalb Mitte August eine neue Impfkampagne in den stationären Pflegeeinrichtungen gestartet, in der wir explizit für die zweite Auffrischungsimpfung werben. Zudem haben wir in unseren bayerischen Impfzentren Beauftragte installiert, die sich vor allem um die Impfungen in den Pflegeheimen kümmern.“ Das bayerische Gesundheitsministerium hat Pflegeeinrichtungen Informationsmaterial zur Verfügung gestellt, das die Vorteile der Impfung kurz und knapp erläutert. Dabei werden nicht nur die Pflegekräfte und die Pflegebedürftigen angesprochen, sondern auch die Angehörigen. Auf der Webseite des Gesundheitsministeriums steht das Informationsblatt auch in Albanisch, Bosnisch, Englisch, Kroatisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch und in leichter Sprache zur Verfügung.

Der Minister erläuterte: „Ich bin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegeeinrichtungen ebenso dankbar wie – stellvertretend für alle Impfzentren – Herrn Dr. Michael Hubmann, dem ärztlichen Leiter des Fürther Impfzentrums. Sie werden nicht müde, sich tagtäglich für das Wohl der Menschen einzusetzen und für Impfungen zu werben.“ Holetschek fügte hinzu: „Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin. Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass die Menschen auf den angepassten Corona-Impfstoff gewartet haben. Sprechen Sie mit den Pflegebedürftigen auch weiterhin über das Impfangebot und unterstützen Sie sie bei der Organisation eines Impftermins.“


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