Aiwanger: "Die Menschen wollen wieder etwas erleben und verreisen gerne"

Politik
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Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger freut sich über die 11,5 Millionen Übernachtungen und knapp 4,5 Millionen Gästeankünfte im Juli 2022.

Diese Zahlen stehen für eine Erholung für den Gast und für den bayerischen Tourismus gleichermaßen: „Die Sonne lacht über Bayern. Die Menschen wollen wieder etwas erleben und verreisen gerne. Gastgewerbe, Einzelhandel, Genusshandwerk und traditionelle Handwerksbetriebe profitieren von diesem Aufschwung des Tourismus. Die positive Entwicklung im Tourismus ist ein starker Rückenwind für die Regionen. Jeder bayerische Urlaubsort bietet ein solches Spektrum an touristischen Höhepunkte. Jeder kommt hier auf seine Kosten. Die Vielfalt in unseren sieben Regierungsbezirken ist einmalig. So werden Ferien auf dem Bauernhof über Kulturreisen bis hin zum Sport- und Wellnessurlaub im Freistaat keine Grenzen gesetzt. Über 11.000 Beherbergungsbetriebe unternehmen alles, dass der Gast unvergessliche Tage hat. Hotels, Pensionen, Gasthöfe oder private Ferienwohnungen sind neben der Natur, der Landschaft und den Städten die unschlagbaren, touristischen Anziehungsmagnete. Es freut mich, dass wieder Gäste aus Nah und Fern ihre Freizeit und Urlaub im Freistaat schätzen und genießen. Neue Zielgruppen haben Bayern als Reiseziel entdeckt und auch die ausländischen Gäste kommen wieder zurück. So konnten wir erstmalig bei Gästen aus dem Ausland wieder an die Zahlen vor der Corona-Pandemie anknüpfen. Wir konnten bei den ausländischen Touristen wieder die 1-Millionen-Grenze überspringen.“ 

Die größte Steigerung haben die Jugendherbergen und Hütten mit einem Plus von 75,8 % bei den Ankünften zu verzeichnen. „Es ist erfreulich, dass jetzt auch Gruppen- und Jugendreisen wieder zurückkommen“, sagt Aiwanger. Der Tourismus im Herbst und Winter steht, so Aiwanger, angesichts von Energiekrise und den zu erwartenden Corona-Zahlen wieder vor neuen Herausforderungen: „So gut die Zahlen auch sind, Hotellerie, Gastronomie oder auch Skiliftbetreiber stehen vor einem schwierigen Winter. Statt Verunsicherung sollten wir mit einem gesunden Menschenverstand und Rücksichtnahme mit der Corona-Herausforderung umgehen. Ich weiß, dass der Tourismus alles Mögliche unternimmt, damit die Gäste auch im Herbst und Winter ihren Urlaub gesund genießen können. Des Weiteren werden vergleichbaren Umsätzen deutlich höhere Kosten gegenüberstehen. So wird aufgrund der steigenden Energiepreise beispielsweise der Betrieb von Liftanlagen höhere Kosten verursachen. Skitouristen müssen mit höheren Preisen für Liftkarten rechnen. Auch in anderen touristischen Bereichen wird es sicherlich nicht ohne Preisanpassungen funktionieren. Die Verlängerung der reduzierten Umsatzsteuer für Essen in der Gastronomie war deshalb dringend erforderlich. Auch muss ein Weg gefunden werden, die Preisexplosionen bei Strom und Gas einzufangen.“ 

Die nun veröffentlichten Zahlen haben wieder eine Größenordnung wie vor Beginn der Corona-Pandemie. Das Bayerische Landesamt für Statistik vermeldete für den Juli 2022 knapp 4,5 Millionen (Juli 2019: 4,7 Millionen) Gästeankünfte. Bei den ausländischen Urlaubern wurden knapp 1,1 Millionen Gästeankünfte (August 2019: 1,2 Millionen) verzeichnet. In den ersten sieben Monaten (Januar bis Juli 2022) zählten die 11.566 bayerischen Beherbergungsbetriebe knapp 18,1 Millionen Gästeankünfte und rund 49,3 Millionen Übernachtungen.


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