Campingsee und Waldseebad in Kahl: Badespaß ab Mai steht nichts entgegen

Kahl am Main
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Noch herrscht winterliche Ruhe auf dem Gelände des Campingssees und des Waldseebades in Kahl am Main. Nur einige Dauercamper und Inhaber von Stellplätzen sind zu sehen. Im Hintergrund bereiten die Mitarbeiter des Eigenbetriebes „Campingplatz und Kahler Seenbäder“ der Gemeinde Kahl am Main die kommende Saison vor. Ganz neu dieses Jahr: Die begehrten Saisonkarten können ab Ende Januar auch im Abosystem bezogen werden.

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Nach Hinterlegung der Bankverbindung bekommen Interessenten ihre neue Saisonkarte dann zu Saisinbeginn automatisch ausgestellt und können diese, je nach Wunsch, am Eingang von Campingsee oder Waldseebad zu Saisonbeginn abholen. Die Preise bleiben unverändert und liegen bei 25 Euro für Einwohner der Gemeinde Kahl und 40 Euro für Ortsfremde. Natürlich können die Saisonkarten auch weiter im Einzelverkauf erworben werden.

Der bei Kindern und Jugendlichen beliebte Funpark im Wasser des Campingsees wird demnächst um ein Trampolin ergänzt, das Trampolin auf dem Spielplatz ist bereits repariert. Im Waldseebad soll der Wasserpilz im Kleinkindbereich mit einer Markise überdacht werden.

Bereits im Herbst des vergangenen Jahres ist der neue Shop am Campingsee in Betrieb gegangen. Hier hatte sich die Eröffnung verzögert, da wichtiges Baumaterial verspätet geliefert wurde. Mittlerweile ist auch die Sitzterrasse vor dem Shop fertig. Anfang April soll es nachträglich eine kleine Eröffnungsfeier geben.

Je nach Wetter kann der Badebetrieb Anfang Mai beginnen. Mit größeren Einschränkungen rechnet Peter Duzak, Leiter des Eigenbetriebes, in diesem Jahr nicht. 2021 und besonders 2020 war das noch ganz anders. Coronabedingt mussten die Kahler Seen teilweise schließen. Als dann geöffnet werden konnte, kam es am Einlass zu teils chaotischen Szenen, da die umliegenden Seen noch geschlossen hatten und viele Gäste aus dem benachbarten Hessen nach kahl kamen. Dazu gab es immer wieder wechselnde Vorgaben, die umgesetzt werden mussten. Das drückte auf die Stimmung und natürlich konnten auch weniger Gäste begrüßt werden.

Im vergangenen Jahr kam noch ein verregneter Sommer dazu, der die Einnahmen um circa ein Drittel reduzierte. „Das Regenwetter hat uns etwa 100.000 Euro aus dem Eintrittskartenverkauf gekostet. Mit dem Verkauf der Saisonkarten konnten wir es teilweise auffangen“, erklärt Peter Duzak. „Trotzdem rechnen wir mit einem knapp positiven Ergebnis.“

Durch das schlechte Wetter und den Ausweichparkplatz habe sich auch die Parksituation rund um den Campingsee im vergangenen Jahr etwas beruhigt. Vorher war es in den Straßen rund um den See zu starkem Parksuchverkehr und zugeparkten Einfahrten gekommen. „Letztes Jahr waren unsere Parkplätze nur an wenigen Wochenenden voll belegt“, berichtet Peter Duzak. „Trotzdem ist es kein Zustand, wenn Hofeinfahrten zugeparkt werden. Wir stehen mit den Anwohnern in Kontakt und in so einem Fall wird abgeschleppt. Mittlerweile kommen aber auch viele Gäste von auswärts mit dem Zug zu uns.“ Wenn 2023 das geplante Parkhaus der benachbarten Firma Linde MH in Betrieb geht, soll sich die Situation weiter entspannen.

Unverändert begehrt sind die 878 Plätze für Dauercamper. Rund 120 Interessenten stehen aktuell auf der Warteliste. „Vor allem die Parzellen ab 100 Quadratmetern sind sehr umkämpft. Hier dauert es mindestens fünf Jahre, bis man einen Platz bekommt“, so Peter Duzak.

Perspektivisch soll am Campingsee der Eingangsbereich umgestaltet und der Minigolfplatz mehr einbezogen werden. Erste Planungen gibt es bereits. Außerdem soll das Waldseebad in den kommenden Jahren auch ganzjährig genutzt werden. „Da ist aber noch nichts entschieden. Für das Waldseebad befinden wir uns in der kreativen Ideenphase“, sagt Peter Duzak.

Foto: Peter Duzak (Leiter Eigenbetrieb „Campingplatz und Kahler Seenbäder“)

Foto: Neue Terrasse vor dem Camping-Shop.

Foto: Der Haupteingang am Campingsee soll in den kommenden Jahren umgestaltet werden.


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