Während nahezu 95 Prozent der bayerischen Amateurfußballer*innen ohnehin bereits in der regulären Winterpause sind, ruft der Bayerische Fußball-Verband (BFV) auch für die restlichen Klubs bei Frauen und Herren (mit Ausnahme der im Sommer explizit als Profiliga eingestuften Regionalliga Bayern), sowie bei Juniorinnen und Junioren die spielfreie Zeit aus und setzt die für dieses Jahr noch vorgesehenen Partien in den BFV-Ligen und -Pokalwettbewerben ab.

Wenn der Bayerische Landtag in seiner Sitzung am Dienstag (23. November 2021) die von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigten weitergehenden Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beschlossen hat, wird sich die Corona-Taskforce des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) um ihren Vorsitzenden Robert Schraudner umgehend mit den Auswirkungen der neuen Verordnungslage für den Breitensport auseinandersetzen.

Als Reaktion auf das bei der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am Donnerstag beschlossene Vorgehen, Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie fortan maßgeblich an die Schwellenwerte der Hospitalisierungsrate zu knüpfen, fordert der Bayerische Fußball-Verband (BFV) von der Bayerischen Staatsregierung bei der Umsetzung ihrer für die nächste Woche angekündigten Verschärfungen schnellstens klare und verständliche, aber vor allem praxisnahe und praktikable Regelungen für seine rund 1,6 Millionen Mitglieder in den knapp 4600 Fußballvereinen im Freistaat.

Wer die nächsten beiden Spiele von Eintracht Frankfurt gegen Royal Antwerp FC und den 1. FC Union Berlin nur mit einem negativen PCR-Test besuchen darf, hat die Möglichkeit, diesen Test an zwei Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet für 19 Euro durchführen zu lassen. 

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