Nach Zeugenaufruf aufgrund Sexualdelikt - Schneller Ermittlungserfolg

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Die Aschaffenburger Behörden können nach Rasch voranschreitenden Ermittlungen die Festnahme eines Tatverdächtigen vermelden. Dem Mann werden zwei Übergriffe auf Frauen vorgeworfen. Der 22-Jährige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Zeugenaufruf nach Tatgeschehen in Glattbach - Wie bereits am Dienstag (28. Mai) berichtet, fahndete die Kriminalpolizei Aschaffenburg mit einer Personenbeschreibung nach einem Mann, der bereits vergangene Woche eine 24-jährige Frau in Glattbach körperlich angegangen und sexuell belästigt hatte. Dabei waren die Ermittler auch auf der Suche nach einer bis dahin unbekannten Zeugin, die den Täter weglaufen gesehen hatte. Im Zuge der intensiv geführten Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg meldete sich sowohl die gesuchte Frau und auch ein weiteres mögliches Opfer.

Weiterer Übergriff in Oberafferbach - Eine 62-Jährige meldete sich unabhängig von dem Zeugenaufruf noch am Montag bei der Kriminalpolizei und berichtete, ebenfalls von einem ihr unbekannten Mann sexuell belästigt worden zu sein, indem er sie versuchte zu küssen und sie mutmaßlich sexuell motiviert anfasste. Auch sie setzte sich zu Wehr, sodass der Mann von ihr abließ und flüchtete. Der Vorfall hatte sich am Sonntag im Johannesberger Ortsteil Oberafferbach auf einem Feldweg in Verlängerung der Waldstraße zugetragen. Die Ermittler konnten schnell einen Zusammenhang zwischen den beiden Übergriffen feststellen und einen 22-jährigen Tatverdächtigen ermitteln.

Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl - Die fortgeführten Ermittlungen erhärteten den Verdacht gegen den 22-Jährigen, sodass die Kriminalbeamten den Mann am Dienstag vorläufig festnehmen konnten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde der Tatverdächtige am Mittwoch dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann wegen des dringenden Verdachts des sexuellen Übergriffs in Tatmehrheit mit sexueller Nötigung mittels Gewaltanwendung. Er befindet sich inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.


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