Onlinevortrag: „Freiheit – eine vielfache Zumutung in der Demokratie“

Würzburg

Unter der Überschrift „Freiheit – eine vielfache Zumutung in der Demokratie. Sozialethische Annäherungen“ steht ein Onlinevortrag am Montag, 3. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr auf der virtuellen Plattform der Domschule Würzburg. Referent ist Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, Professor für Theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin.

„Freiheit ist das große Versprechen unserer Verfassung und die Grundlage unserer Demokratie. Freiheit ist freilich anstrengend und kann missbraucht werden. Vor allem dann, wenn sie verkürzt wird auf die Abwesenheit äußerer Regeln, die uns einschränken“, heißt es in der Ankündigung. Um ein gedeihliches Zusammenleben zu ermöglichen, müsse man sich gegen diese Versuchung wappnen. Dabei könne ein eigentlich lang vertrautes Verständnis von Freiheit helfen: „Freiheit ist immer sozial verfasst und bindungsreich.

Unsere freien Lebensentscheidungen können nur in Gemeinschaft verwirklicht werden.“ Dieses Verständnis von Freiheit könne auch als gute Grundlage für politische Entscheidungen dienen. Die Veranstaltung in der Reihe „Brennpunkt“ wird organisiert von der Domschule Würzburg in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Demokratie und Menschenwürde der Katholischen Kirche Bayern. Die Teilnahme kostet pro Person acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Anmeldung bis Freitag, 31. Januar, bei der Domschule Würzburg, Telefon 0931/38643111, Internet www.domschule-wuerzburg.de.