Malteser Würzburg im Hochwassergebiet in Oberbayern eingetroffen

© Daniel Schwarz | Ein Einsatzleitwagen der Malteser Würzburg ist im bayerischen Hochwassergebiet eingetroffen, um die dortige Führungsunterstützungsgruppe zu unterstützen

Würzburg
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Am frühen Dienstagmorgen, 4. Juni, ist ein Einsatzleitwagen der Malteser Würzburg im Katastrophengebiet in Oberbayern eingetroffen.

Nach der Alarmierung Montagnacht hatte sich der aus zunächst sechs Ehrenamtlichen bestehende Fernmeldezug auf den Weg nach Reichertshofen (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) gemacht. Sie unterstützen die Führungsunterstützungsgruppe des Bayerischen Roten Kreuzes vor Ort, die seit Tagen im Dauereinsatz sei, schreiben die Malteser in einer Pressemitteilung. Er sei froh, dass „wir am Montagabend unsere Fahrzeuge wieder einsatzklar gemacht haben, so dass wir heute Morgen sofort abrücken konnten“, sagte Stadtbeauftragter Joachim Gold. Die Ehrenamtlichen waren erst am Sonntag, 2. Juni, von einem einwöchigen Einsatz beim 103. Deutschen Katholikentag in Erfurt nach Würzburg zurückgekehrt. „Wir haben alle geahnt, dass wir in den nächsten Tagen im Hochwassergebiet zum Einsatz kommen würden.

Dass die Alarmierung so schnell erfolgen würde, war aber nicht absehbar.“ Weitere Ehrenamtliche des Fernmeldezugs werden in den kommenden Tagen nach Oberbayern und/oder Schwaben nachrücken, um die Führungsunterstützungsgruppen der anderen Hilfsorganisationen zu unterstützen oder abzulösen. Auch die Schnelleinsatzgruppe Betreuung, die Teil des Hilfeleistungskontingentes Unterfranken ist, sei einsatzklar und bereit, ins Einsatzgebiet zu fahren, sobald sie alarmiert werde. „Wir haben unsere Lager mit Lebensmitteln aufgefüllt, so dass wir sie nur auf die Einsatzfahrzeuge laden müssen“, sagte Michael Weber, Zugführer des Sanitätszugs der Malteser Würzburg. Seit Samstag, 1. Juni, besteht für die Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz die Alarmstufe 1, das bedeutet erhöhte Einsatzbereitschaft.


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