Auf den Spuren der Frankenapostel in Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg

© Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg | Eisentruhe um 1620, in der kurz vor der Zerstörung Würzburgs am 16. März 1945 die Häupter

Bayern
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Eine Präsentation von Objekten unter dem Titel „Auf den Spuren der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan“ zeigen Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg in der Domerschulstraße 17 in Würzburg.

Anhand von fünf Themenschwerpunkten „Aufbruch ‒ Verkündigung ‒ Martyrium“, „Verherrlichung und Verehrung“, „Liturgie und Frömmigkeit“, „Gedenken und Jubiläen“ sowie „Kilian im Dienste der Verwaltung“ hat Dr. Norbert Kandler, ehemals stellvertretender Leiter des Hauses, pünktlich zum diesjährigen Hochfest der Frankenapostel eine kleine Objektpräsentation im Foyer von ABBW zusammengestellt, in der vielfältige Darstellungen der Heiligen zu sehen sind. Die insgesamt 45 ausgestellten Objekte stammen aus den Sammlungen des Hauses und gehen zum Teil bis ins Mittelalter zurück. Es finden sich darunter alte Drucke mit aufwendig gestalteten Initialen und Kupferstichen, reich ummantelte Reliquien, im Sinne der jeweiligen Zeit gestaltete Gedenkmedaillen, Andachtsbilder aus dem 18. bis ins 20. Jahrhundert. Zu sehen sind ebenso Devotionalien, Siegel, Kalender, Plakatentwürfe und Wasserzeichen auf hochwertigem Papier mit dem Abbild der Frankenapostel, das für besondere Aufzeichnungen in der kirchlichen Verwaltung eingesetzt wurde.

Ein Glanzlicht der kleinen Schau ist die originale Eisentruhe aus dem 17. Jahrhundert, mit der die Häupter der Frankenapostel 1945 nach Gerolzhofen ausgelagert worden waren. Die Objektpräsentation kann bis einschließlich Mittwoch, 14. August, zu den Öffnungszeiten (montags bis donnerstags, 9 bis 16 Uhr) besucht werden. Führungen sind auf Anfrage möglich.


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