Sonntagsblatt: Zu Besuch bei der Osterkrippe in Sandberg

Bayern
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Rund zwei Meter lang, 80 Zentimeter hoch, und mit rund 90 Kunststeinfiguren ausgestattet ist die Osterkrippe in der Kirche von Sandberg (Landkreis Rhön-Grabfeld).

Das Würzburger katholische Sonntagsblatt stellt sie in seiner aktuellen Ausgabe vom 17. April vor. Das Leiden und Sterben Jesu sowie seine Auferstehung können in der Krippe betrachtet werden. Andreas Holzheimer aus Schmalwasser hatte die Osterkrippe 2018 in aufwändiger Kleinarbeit gefertigt. Dreieinhalb Monate benötigte er dafür. „Oft bin ich nachts bis 23 Uhr in der Werkstatt gewesen und habe daran gearbeitet.“ Seine Schwester Karin Zeis schuf das Hintergrundbild für die Szenen. In Sandberg besuchen Kommunionkinder und Firmlinge die Krippe, um einen anschaulichen Eindruck vom Leiden und Sterben Jesu zu bekommen.

Die Auferstehung stellt Holzheimer symbolisch mit einer Siegesfahne dar. Noch drei Wochen über Ostern hinaus ist die Krippe in der Sandberger Kirche zu sehen. Weiter berichtet das Sonntagsblatt über die Inszenierung „Passion 21“ im Festspielhaus Füssen. Im Interview erzählt Regisseur Manfred Schweigkofler, dass bei dieser Inszenierung die Leidensgeschichte Jesu aus Sicht von fünf Personen geschildert werde: Maria Magdalena, Judas, Kaiphas, Petrus und Pontius Pilatus. „Und das Interessante ist, dass in unserer Passion die Hauptfigur – Jesus – gar nicht zu sehen ist. Alles dreht sich um ihn, aber er ist auf der Bühne nicht sichtbar.“ Zudem gibt Pfarrvikar Matthias Karwath eine Anleitung für Gläubige, die im Alltag kontemplativ beten möchten. Das Wort Kontemplation leitet sich vom lateinischen Begriff „contemplari“ (wahrnehmen, schauen) ab. Beim kontemplativen Beten geht es darum, die Gegenwart Gottes wahrzunehmen und auf sich wirken zu lassen. Karwath bietet für Interessierte kontemplative Exerzitienkurse an. Mehr dazu online unter www.innenansichten.bistum-wuerzburg.de.


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