Kurz nach der Anschlussstelle Weibersbrunn bemerkte er, dass Rauch aus dem Motorbereich des Lastwagens aufstieg, woraufhin er das Gefährt auf dem Standstreifen anhielt.  Der Fahrer brachte sich in Sicherheit. Kurz darauf schlugen auch schon Flammen aus dem vorderen Bereich der Sattelzugmaschine und griffen auch auf die Fahrerkabine über.  Als die Feuerwehren aus Weibersbrunn und Waldaschaff eintrafen, brannte der Motorraum bereits lichterloh. Schnell konnten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle bringen und ablöschen. Um zu verhindern, dass ausgelaufene Betriebsstoffe in einen Kanaleinlauf gelangen, wurde hier von der Feuerwehr eine Sperre eingerichtet. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr hat die Sattelzugmaschine vermutlich nur noch Schrottwert. Der entstandene Sachschaden dürfte sich im sechsstelligen Bereich bewegen. Um den Sattelzug abzuschleppen, rückte eine Fachfirma mit schwerem Gerät an. Zugmaschine und Auflieger mussten getrennt werden, bevor sie abgeschleppt werden konnten. Zur Beseitigung der ausgelaufenen Betriebsstoffe kam eine Spezialreinigungsmaschine zum Einsatz. 

Die Bergung- und Reinigungsarbeiten wurden von der Autobahnmeisterei abgesichert. Nach einer kurzzeitigen Vollsperrung während der Löschmaßnahmen konnte der Verkehr auf zwei Fahrstreifen bis zum Abschluss der Arbeiten vorbeilaufen. Trotzdem staute sich der Verkehr bis in den späten Vormittag in Fahrtrichtung Würzburg. 

LKWBrand auf der A3 AG

Foto: Ralf Hettler