Bereits um 8.57 Uhr stiegen die Reisenden in Schöllkrippen in den Bus, um in Gelnhausen auf die Bahn umzusteigen. Noch etwas müde, jedoch voller Vorfreude verging die Anreisezeit von etwa 2 Stunden, wie im Fluge. Da die Ausflügler verschiedene Interessen hatten und das LGS-Gelände etwa 42 Hektar umfasst, trennten sich die die Wanderfreund*innen am Eingang des KulturGartens in drei Gruppen. Etwa 10 Frauen der Tagesgäste begannen ihre Erkundungen im KulturGarten. Dort liegt der Schwerpunkt der zahlreichen Angebote für Gartenliebhaber. 10 Schaugärten galt es in diesem Bereich der LGS zu bestaunen. Präsentiert wurden im KulturGarten auch Kletterpflanzen, klimaresistente Staudenbepflanzungen oder Ideen für Grab-Bepflanzungen. Die ersten Stunden zogen in dieser interessanten Umgebung schnell vorüber, bis es Zeit für das Mittagessen war. Im „GenussGarten“, der direkt neben der Showbühne seinen Platz hatte, wurden die hungrigen Spaziergänger fündig. Zuerst galt es, sich in einer langen Warteschlange anzustellen und geduldig auf die eigene Bestellung zu warten. Bei Salaten, Kuchen und mitgebrachten Köstlichkeiten, kamen die Ausflügler wieder zu Kräften und waren mutig genug, um in den City Skyliner „Grüne Aussicht“, zu steigen. Der Skyliner ist der höchste und modernste mobile Aussichtsturn der Welt. Mit einer einer maximalen Höhe der Aussichtsplattform von 72 Metern bot sich den Fahrgästen ein atemberaubender Blick auf über das Gartenschaugelände zu den Dächern Fuldas bis zum Horizont. In bemerkenswerter guter Kondition nach diesem Höhenflug, machte sich die Gruppe auf den Weg zum nächsten Ziel: dem WasserGarten.

Gleich am Anfang konnten die Wanderfreundinnen den 1. Teil des Auerweiher erblicken und während sich ein Teil der Gruppe zuerst auf zwei der zahlreich zur Verfügung stehenden Bänke setzte, um die beruhigende Umgebung auf sich wirken zu lassen, passierte der andere Teil eine Holzbrücke, um sich das „grüne Klassenzimmer“ anzusehen. Wieder gemeinsam unterwegs, begaben sie sich auf den Weg, um das Naherholungsgebiet Fulda-Aue, regional vor allem als „Aueweiher“ bekannt, zu umrunden. Sie passierten die Klangoase, den Biberlehrpfad und sahen Besucher, die sich auf Liegestühlen und Strandkörben, nah am Wasser entspannten. Erstaunlicherweise begegneten sie auf diesem Weg dem Sänger und Songwriter Chris de Burgh, der auch an diesem Teil der LGS entlangschlenderte. Den Gärtnermarkt, der sich am Ausgang des Geländes befand, konnten die Damen nicht mehr durchstöbern, denn es wurde Zeit, einen Bus in die Innenstadt zu finden. Dort angekommen, erstürmten die Ausflügler das erste Cafe am Universitätsplatz und genossen die wohlverdiente Pause bei Cafe und Kuchen. Die zweite kleine Gruppe, die es vorgezogen hatte, in die Stadt zu laufen und den Tag in der Altstadt zu verbringen, traf ebenfalls dort ein. Gemeinsam bummelten sie den letzten halben Kilometer durch die großzügige Einkaufsstraße zurück zum Bahnhof. Auf der Heimfahrt galt es nach diesem Tag, viele Eindrücke zu verarbeiten und zu besprechen. Um etwa 19 Uhr erreichte der Bus wieder Schöllkrippen. Gleichzeitig trat die dritte Gruppe die Rückfahrt an und traf um etwa 21 Uhr auch wieder in Schöllkrippen ein.