Die Bembel ist die Lebensader des Kahlgrundes seit 1898 und um diesen Meilenstein angemessen zu feiern, veranstaltet die KVG ein öffentliches Fest auf dem Betriebsgelände in Schöllkrippen. Tolle Cateringangebote, vielen Attraktionen und ein Ausblick wie die Zukunft der Eisenbahn im Kahlgrund aussehen könnte - die Jubiläumsfeier bietet für jeden etwas. Mit dabei sind Kinderschminken, eine Hüpfburg, Kistenstapeln der Feuerwehr, eine Bobbycar Rennstrecke, Rundfahrten mit einem historischen Bus, eine Modellbahnausstellung und vieles mehr. Auch lokale Partner der KVG werden ihre Produkte und Angebote präsentieren. Auf einem Markt entlang der für den Verkehr gesperrten Straße „Am Bahnhof“, können Besucher sich über Bauprojekte bei der Firma PlanPlus informieren, die besten Brände der Kahlgründer Brenner e.V. genießen oder eine Kleinigkeit vom Weltladen erwerben. In Zusammenarbeit mit der Westfrankenbahn gibt es auch die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen der Bahnwerkstatt zu werfen und die Bundespolizei ist mit einem „Crash Mobil“ präsent. Für die musikalische Unterhaltung ist mit den Kahlgründer Musikanten und DJ Manni gesorgt. Die Moderation übernimmt Daniel Fleckenstein, bekannt durch Radio Primavera. Marc Bichtemann, Geschäftsführer der KVG sagt: „125 Jahre verbindet die Kahlgrundbahn Menschen und Orte in unserer Region. Mein Team und ich freuen uns sehr darauf, dieses Ereignis mit Besuchern, Fahrgästen, Kollegen und Nachbarn zu feiern. Auch die Nachhaltigkeit ist uns dabei wichtig und dafür erhalten Besucher die mit dem ÖPNV zu den Feierlichkeiten nach Schöllkrippen reisen, einen 2€ Getränkegutschein.“ Das Festende ist um 17.00 Uhr geplant.

Ein Ausblick in die Zukunft: Wie die Züge auf der Kahlgrundbahn in Zukunft aussehen könnten, zeigt die Firma Stadler, deren Flirt Akku, ein batterie-elektrischer Zug, zur Feier auf dem Betriebsgelände der KVG ausgestellt ist. Der Zug fährt mit Strom aus der Oberleitung bis Kahl am Main. Ab Kahl werden die elektrischen Motoren mit Strom aus Batterien versorgt um die restlichen 24 Kilometer nach Schöllkrippen voll elektrisch zu fahren.