Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen fand am 19. Januar die erste Monatswanderung der OG Schöllkrippen im neuen Jahr statt.
Zahlreiche Teilnehmer und auch Gäste der OG trafen sich um 13 Uhr wie gewohnt, am Marktplatz in Schöllkrippen. Von dort aus führte die Wanderführerin Hiltrud Schönborn die Gruppe über „andere Wege“ nach Sommerkahl. Über Anhöhen und gerade Strecken genossen die Teilnehmer an verschiedenen Stellen die sich immer wieder verändernde herrliche Aussicht über den Kahlgrund. Die Läufer kosteten den wohltuenden und kraftspendenden Sonnenschein, der ihnen direkt ins Gesicht schien, sichtlich aus. Endlich wieder Sonne spüren! Ebenso wurden sie verzaubert von den Sonnenstrahlen, die auf den Wiesen glitzerten wie Edelsteine. Eifrig wurde von privaten und vereinsinternen Angelegenheiten erzählt und diskutiert.
Eine bunte und äußerst lebendige Truppe, die spürbar Freude an der gemeinsamen Tour hatte! An der höchsten Stelle der Tour berichtete die Wanderführerin Wissenswertes über den Ort Sommerkahl. So wurde z.B. der älteste Teil des Ortes bereits im 13. Jahrhindert erwähnt und nannte sich „Untersommerkahl.“ Erst im späten Mittelalter wurde „Obersommerkahl“, wohl durch die Bergbauarbeiter ergänzt. Im Anschluss war es nicht mehr weit bis zum Cafe Anneliese. Die mehr als 20 Ausflügler erfüllten das kleine, bezaubernde Cafe augenblicklich mit Leben. Vom freundlichen Personal mit kalten und heißen Getränken und natürlich leckeren Kuchen und Torten versorgt, wurde die Einkehr zum Highlight der Tour.
Die Wanderfreunde konnten sich ausruhen und in der gemütlichen Atmosphäre beieinandersitzen und an dem Miteinander erfreuen. Der Heimweg war dann kurzweilig und die Naturfreunde waren so gut gelaunt, dass einige sich mit dem Singen von Wanderliedern die Zeit vertrieben. Unterwegs überraschte noch Vereinsmitglied H. Bergmann die Gruppe. Er wartet mit einem heißen Getränk auf die sie. Vielen Dank dafür! Am Ausgangsort angekommen, hatten die Teilnehmenden insgesamt 9 gelaufene Kilometer hinter sich. So konnten alle den kalten Sonntagabend im warmen Zuhause zufrieden und entspannt angehen. Text: -S. Tucker-







