Am 12. April trafen sich 18 reisefreudige Mitglieder und Freunde des Spessartbundes OG Schöllkrippen, am Bahnhof in Schöllkrippen.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde bereits vor dem Einstieg in die „Bembel“ heiter diskutiert, erzählt und ausgetauscht. Den ausschließlich weiblichen Ausflüglerinnen (ob das wohl an dem geplanten Besuch des Spielzeug-und Puppenmuseums lag?) war die Vorfreude deutlich anzusehen. In Hanau angekommen, waren es nur ein paar Gehminuten vom Bahnhof zum Staatspark Wilhelmsbad. Die Wanderführerin H. Schönborn begrüßte uns am Eingang des Parks und berichtete Wissenswertes über die Geschichte der Anlage. Die weitläufig angelegte Parkanlage (38 ha) wurde ab 1777 gegründet und zeigte sich von ihrer schönsten Seite: angestrahlt von der herrlichen Frühlingssonne, leuchteten die Grünanlagen regelrecht. Historische Gebäude und solche, die nur historisch schienen (wie z.B. die Burgruine, die nie eine Burg war, sondern gleich als Ruine konzipiert wurde), die Pyramide und das Karussellhaus, lockten regelrecht zur Besichtigung. Das große und äußerst nostalgische Karussellhaus faszinierte die Anwesenden und beflügelte deren Phantasie…
Die Führung im hessischen Spielzeugmuseum, das sich im historischen zentralen Arkadenbau befindet, wartete und so beendeten die Naturfreundinnen ihren Spaziergang und machten sich auf den Weg dorthin. Der Führer leitete leidenschaftlich durch die zahlreichen entzückenden Ausstellungsstücke: von liebevoll ausgestatteten Puppenhäusern, die nicht etwa zum Spielen gedacht waren, sondern die Frauen lehrten, wie ein Haushalt zu führen war, über das japanische Leben und Treiben auf dem japanischen Markt, bei dem alles aus Papier gefertigt wurde. Beeindruckend! Eine Zirkusminiatur und immer wieder Stationen, wie z. B. die Carrera-Bahn, die extra für Kinder und Jugendliche aufgebaut sind, um den Kids Möglichkeiten zum aktiven Spielen zu bieten. Es gab schier unendlich viel zu sehen und das Museum war definitiv einen Besuch wert!
Nach so vielem Neuen, zog es alle selbstverständlich in das nächste Cafe. Bei Eiskaffee, Kaffee und Kuchen, war es an der Zeit, sich etwas auszuruhen und die vielfältigen neuen Eindrücke zu verarbeiten. Während die Großzahl der Frauen sich nach dem Cafebesuch zügig auf den Heimweg machten, entschlossen sich die anderen, noch ein wenig zu bleiben. Die Heimfahrt der letzten Wanderfreundinnen war dann abenteuerlich, äußerst anregend und lustig: Zwei Mal mit dem Bus umsteigen und dann noch zwei Mal bei der Bahn umsteigen.
Mit dem guten Gefühl, alles gemeistert zu haben und reichlich neuen Eindrücken kamen auch die letzten Frauen gegen 19 Uhr wieder zuhause an.







