Ortsgruppe Schöllkrippen wandert mit dem Landkreis

Schöllkrippen
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Nach langen Vorbereitungen war es am Sonntag, dem 5. Mai endlich soweit: In Zusammenarbeit haben der Kreis und der Spessartbund, Dachverband der hiesigen Vereine, 12 verschiedene Wanderungen zusammengestellt, bei denen für jeden etwas im Angebot war. Start und Ziel der vielseitigen Touren war das Wanderheim in Michelbach.

Die Ortsgruppe Schöllkrippen beteiligte sich an der Veranstaltung mit einer Natur- und Kulturwanderung in Alzenau. Eine kleine Gruppe Mitglieder begann die Tagestour um 10 Uhr am Bahnhof in Schöllkrippen. Sie fuhren mit der Bahn nach Alzenau. Dort schloss sich eine weitere Gruppe Wanderfreunde der OG an, so dass etwa 35 Naturfreunde bei einsetzendem Regen die eigentliche Wanderung begannen. Der Wanderführer und 1. Vorsitzender G. Stühler, unterstützt vom 2. Vorsitzenden M. Eisel, führten die Wanderer in das ehemalige „Wildmundsheim.“ Das Dorf im Mittelalter, aus dem sich die heutige Stadt Alzenau entwickelt hat. Ein wunderschöner Weg, den es sich zu laufen lohnt und der die Ausflügler in das Krebsbachtal begleitete. Dort gab es die historischen Eisweiher zu bestaunen, in denen früher Eis für die Kühlung im Sommer bewahrt wurde, wie der Wanderführer erläuterte. Anschließend galt es die Standorte der ehemaligen Burgen „Randenburg“ und „Vergessene Burg“ zu bestaunen.

Beide Wanderführer wussten bemerkenswertes über die Historie der Burgen zu berichten. Weiter ging der paradiesische Weg durch den Wald: die Waldluft, der Geruch und der weiche Boden sind immer wieder erholsam und lassen Naturfreunde einmal so richtig durchatmen. Eben dort, mitten im Wald fand ausgerechnet an diesem Tag das Kindergartenfest des Wasserlosers Waldkindergartens statt. Eine willkommene Pause zur Stärkung mit Getränken und kleinen Snacks wurde kurzerhand dort eingelegt. Auf dem Rückweg und mittlerweile ohne Regenschirm, konnten die Teilnehmer eine grandiose Aussicht genießen. Hierzu konnte der gebürtige Wasserloser M. Eisel interessantes Insiderwissen weitergeben. Zurück in Alzenau besichtigte die eine Gruppe das historische Backhaus, währen die andere sich bereits auf den Weg in Richtung Kälberau und letztendlich dem Michelbacher Wanderheim machte. Dort konnten alle Wanderer endlich ausruhen und bei Kaffee und Kuchen, oder auch einem Glas Wein, das Beisammensein genießen.

Es war ein langer Tag gewesen; voller neuer Eindrücke, neuer Mitwanderer, vieler gelaufener Kilometer und historischen Fachkenntnissen. So konnten die Teilnehmer nach dem Heimkommen, den Abend zufrieden und müde genießen.

Text: S.Tucker


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