Nachdem ein Lkw-Fahrer im Berufsverkehr staubedingt auf der A3 bei Hösbach halten musste, bemerkte dies der Fahrer eines nachfolgenden VW Crafter zu spät und fuhr am Dienstag (16.11.) gegen 16:45 Uhr auf das Heck des Lkw auf. Während niemand verletzt wurde, verkeilten sich beide Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen jedoch derart, dass diese erst ein hinzugerufener Abschleppdienst wieder trennen konnte.
Der VW Crafter war nicht mehr fahrbereit, der Lkw konnte nach kurzen Reparaturen vor Ort die Fahrt fortsetzen. Der Sachschaden betrug ca. 30000 Euro.
Im Rahmen der vorgenannten Unfallaufnahme kam es zu einem erheblichen Rückstau, in dessen Verlauf sich, auf Höhe Mainaschaff, ein weiterer Verkehrsunfall ereignete. Hier war, gegen 18:25 Uhr, ein Audi auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als ein weiterer Audi nahe des Stauendes vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechseln wollte. Dessen Fahrer übersah nach erster Einschätzung den hinter ihm herannahenden Pkw.
Der Fahrer des erstgenannten Audi konnte auf Grund des nicht zu erwartenden Fahrstreifenwechsels nicht mehr rechtzeitig abbremsen und tätigte eine Ausweichbewegung nach links, konnte aber eine Kollision beider Fahrzeuge nicht
mehr vermeiden. Im Folgenden wurde er mit seinem Pkw gegen die betonierte Mittelleitwand abgewiesen und kollidierte dann mit einem Opel. Aus beiden Audi wurden jeweils zwei Personen leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Opel-Fahrerin blieb unverletzt. Die Richtungsfahrbahn Würzburg musste zur Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung bzw. Fahrbahnreinigung, bei der auch die Feuerwehr Aschaffenburg tätig war, für weitere 60 Minuten voll gesperrt werden. Die Schadenshöhe belief sich hier auf ca. 40000 Euro.
Zur genauen Rekonstruktion des Unfallgeschehens werden Zeugen, die den Unfall um 18:25 Uhr beobachtet haben, gebeten sich unter Tel. 06021/857-2530 bei der Verkehrspolizei in Hösbach zu melden.







