Die Vollsperrung der Staatsstraße 2307 zwischen Schimborn und Hösbach wird am frühen Nachmittag des Freitags, 8. September 2023, wieder aufgehoben. Die Fahrbahnerneuerung konnte noch vor dem angesetzten Fertigstellungszeitpunkt erfolgreich beendet werden. In den kommenden Tagen muss allerdings noch mit geringen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Strecke gerechnet werden, da die Schutzplanken im Schutz einer Wanderbaustelle mit Baustellenampel fertiggestellt werden. Die bisher ausgeschilderte Umleitung via Johannesberg wird mit dem frühen Freitagnachmittag aufgehoben. Der Verkehr zwischen dem Kahlgrund und Hösbach kann wieder rollen. Im Umfeld der Strecke weisen LED-Informationstafeln am Wochenende auf die wieder eröffnete Verbindung hin. Im Nachlauf zur Vollsperrung werden nun noch bis zum 22. September die neuen Schutzplanken auf einer Gesamtlänge von 4.600 Metern fertiggestellt. Dabei wird der Verkehr halbseitig mit einer Baustellenampel an der Wanderbaustelle vorbeigeleitet. Zum Schutz der eingesetzten Arbeitskräfte wie auch der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer muss die Höchstgeschwindigkeit bis zum Ende dieser Arbeiten auf 50 km/h begrenzt werden. Die Schulbusse verkehren mit dem Schulbeginn wieder planmäßig. Dank günstiger Witterung und des Engagements aller Beteiligten kann die regional bedeutsame Staatsstraße früher als geplant wiedereröffnet werden. Ein Großteil der Arbeiten, die im Schutz einer Wanderbaustelle stattfinden sollten, konnte bereits während und im Schutze der Vollsperrung ausgeführt werden.

Mit der Vollendung der jetzigen Baumaßnahme ist die Staatsstraße 2307 zwischen Schimborn und Hösbach nun auf absehbare Zeit fertiggestellt. Mit der erneuerten Fahrbahn, parallelen Geh- und Radwegen mit Über- und Unterführungen sowie einem Amphibienschutzsystem ist auf sechs Kilometern Länge eine bedarfsgerechte und hochwertige Verbindung für den motorisierten wie auch den nichtmotorisierten Verkehr hergestellt. Während der Vollsperrung wurde die Asphaltdeckschicht vollflächig auf 46.000 m² abgefräst. An einzelnen Stellen wurden in den darunterliegenden Schichten Schadstellen saniert. Anschließend wurden 8 cm neuer Asphaltbinder und zuletzt 4 cm Asphaltdeckschicht aufgetragen. Das geschah nahtlos aus einem Guss über die gesamte Fahrbahnbreite, sodass eine dauerhaft ebene Fahrbahn hergestellt wird. Im Anschluss wurden die Bankette standfest aufgebaut, die Einmündungen nach Feldkahl und Rottenberg erneuert sowie die Mulden angesät. Den Abschluss bilden die Fahrbahnmarkierung und die Schutzplankenarbeiten. Der Freistaat Bayern investiert auf dem 5,5 km langen Streckenzug 2,0 Mio. € in die Bestandserhaltung und Verkehrssicherheit des Straßennetzes.

Anlass für die Großbaustelle waren dringend erforderliche Arbeiten an den oberen Asphaltschichten des Fahrbahnoberbaus. Die vorher vorhandenen Straßenschäden wie Spurrillen, Schlaglöcher und zunehmenden Flickstellen zeigten, dass diese das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben. Das Baufeld erstreckt sich zwischen dem Kreisverkehr Schimborn und der Anschlussstelle Frohnradstraße östlich von Hösbach. Das Staatliche Bauamt Aschaffenburg dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern der Umleitungsstrecke für das Verständnis der notwendigen Baumaßnahme und der unvermeidbaren Einschränkungen.


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