Mehrgenerationenhaus Großostheim erhält 15.000 Euro

Großostheim

Gute Nachrichten aus dem Bundeministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat der Gemündener Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel (SPD) für die Region. Frische Förderzusagen unterstützen kommunale Projekte mit insgesamt 50.000 Euro. Die Bundesmittel kommen aus verschiedenen Programmen des Bundesfamilienministeriums und teilen sich auf sieben Einzelprojekte auf.

Unterstützung aus dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus, das schon viele Projekte in Unterfranken gefördert hat, erhalten neu das MOSAIK Mehrgenerationenhaus in Großostheim (15.000 Euro), der Johannesverein Binsfeld (9.020 Euro) und das Generationen-Zentrum Matthias-Ehrenfried in Würzburg (2.150 Euro).

Über die Deutsche Stiftung Engagement und Ehrenamt werden der Oberndorfer Carnevalverein mit 10.000 Euro, der TSV Jahn 1922 in Kreuzwertheim mit gut 7.913 Euro und die Erste Schützengilde Retzstadt mit gut 4.476 Euro unterstützt. Auch Geld aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes fließt in die Region: 3.075 Euro gehen an den Bund Deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Spessart für ihr Angebot „Eseltrekking“.

Bernd Rützel: „Wie so oft zeigt sich gute Politik konkret vor Ort. Ich freue mich über ganz aktuelle Förderzusagen des Bundesfamilienministeriums für unsere regionalen Projekte! Hier bei uns sind die Gelder gut angelegt und eine wichtige Unterstützung – gerade in finanziell angespannten Zeiten.“ Er ergänzt, dass für viele Familien die Corona-Zeit besonders hart war. Um jetzt einmal durchatmen zu können, sei finanzielle Unterstützung sicher nicht alles, aber dennoch wichtig.

„Das was bei uns vor Ort für Familien angeboten wird ist vielfältig – so wie Familien es auch sind.“, meint Bernd Rützel und weist außerdem auf das gerade angelaufene Programm „Corona-Auszeit“ des BMFSJ hin, mit dem der Bund Familien mit kleinen und mittleren Einkommen und Familien, die Angehörige mit einer Behinderung haben, finanzielle Hilfen für einen einwöchigen Urlaub gibt.

Berechtigte Familien bezahlen für ihren Aufenthalt in einer gemeinnützigen Familienferienstätte im Rahmen der "Corona-Auszeit" nur etwa zehn Prozent der Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Die restlichen Kosten erhält die Einrichtung aus Mitteln des Aufholpakets der Bundesregierung. Möglich sind bis zu sieben Tage Familienurlaub bis Ende 2021 und weitere bis zu sieben Tage im Jahr 2022. Insgesamt stehen für die "Corona-Auszeit für Familien" 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Bernd Rützel: „Das ist auch eine Unterstützung für die Ferienstätten. Auf die Situation der Jugendherbergen in der Pandemie habe ich häufig aufmerksam gemacht.“

Mehr Informationen zur Corona-Auszeit für Familien gibt es hier: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/corona-auszeit-fuer-familien.