Zimmermann wurde 1928 in Köln geboren. Als das Gymnasium in Köln bei Bombenangriffen zerstört wurde, wechselte Zimmermann in das Kilianeum in Würzburg und legte dort 1949 das Abitur ab. Anschließend studierte er in Würzburg Theologie. Bischof Dr. Julius Döpfner spendete ihm am 18. Juli 1954 in Würzburg die Priesterweihe. Seine Kaplanszeit verbrachte Zimmermann in Frammersbach, Zeil und Aschaffenburg-Sankt Agatha, bevor er 1959 Kuratus in Bischwind am Rauheneck wurde. 1963 wurde er Pfarrer von Großwelzheim. Bis 1977 war er auch Dirigent des Kirchenchors. Von 1964 bis 1978 war er zudem Präses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Dekanat Alzenau. 1965 gründete Zimmermann mit seinen Amtsbrüdern den Seelsorgsverband „Unterer Kahlgrund“, der später zum „Pfarrverband Maingemeinden Sankt Kilian“ wurde. Stellvertreter des Dekans von Alzenau war Zimmermann zusätzlich von 1969 bis 1985. 1972 initiierte er in Großwelzheim den Seniorenclub „Seerose“.

Während seiner Amtszeit wurden Pfarrkirche und Pfarrhaus renoviert sowie ein Pfarrheim errichtet. 1998 trat Zimmermann in den Ruhestand, half aber weiterhin bis 2008 in der Seelsorge in Großwelzheim mit. 1999 zeichnete ihn die Caritas mit dem Ehrenzeichen in Gold aus. Als Zeichen des Dankes für seine Verdienste ernannte die politische Gemeinde Karlstein ihren ehemaligen Pfarrer im Jahr 2003 zum Ehrenbürger. 2008 verließ Zimmermann nach 45 Jahren Großwelzheim und ging nach Würzburg. Dort half er weiterhin in Sankt Gertraud und im Elisabethenheim in der Seelsorge mit. Ort und Termin für Requiem und Beisetzung werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. 


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