Aschaffenburg News - Ministerin Judith Gerlach gibt Ortsumfahrung frei - Historischer Tag für Karlstein am Main

Ministerin Judith Gerlach gibt Ortsumfahrung frei - Historischer Tag für Karlstein am Main

Karlstein am Main
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Bayerns Digitalministerin hat heute gemeinsam mit Bürgermeister Peter Kreß und zahlreichen Gästen die Ortsumfahrung für Karlstein am Main im Landkreis Aschaffenburg für den Verkehr freigegeben.

Staatsministerin Judith Gerlach: „Heute ist ein historischer Tag für Karlstein. Endlich kommt die langersehnte Ortsumfahrung. Ich freue mich sehr, dass wir diese wichtige Baumaßnahme als Staatsregierung mit über 15 Millionen Euro fördern konnten. Mit der Ortsumfahrung befreien wir Karlstein vom Durchgangsverkehr und erreichen so mehr Lebensqualität und Sicherheit bei weniger Lärm und Abgasen. Gleichzeitig kommt der Verkehr auf der St 3308 nun zügiger voran.“ Staatsminister Christian Bernreiter: „Von der neuen Ortsumfahrung profitieren nicht nur die Anwohnerinnen und Anwohner im Ortsteil Dettingen, sondern insbesondere auch die Pendlerinnen und Pendler, die nun auf ihren Wegen zwischen Hanau und Aschaffenburg deutlich schneller und sicherer vorankommen. Ich bedanke mich bei der Gemeinde Karlstein am Main, die den Bau in kommunaler Sonderbaulast ermöglicht hat und freue mich, dass der Freistaat hier erhebliche Fördermittel beisteuern konnte.“

Die Staatsstraße St 3308 fungiert für den Raum Karlstein am Main als zentrale Verbindungsstraße zwischen Hanau im Norden und dem Anschluss an die Autobahn A 45 im Süden. Sie besitzt damit eine wichtige regionale wie überregionale Bedeutung. Mit rund 14.200 Fahrzeugen am Tag hat sie ein fast viermal so hohes Verkehrsaufkommen wie der Durchschnitt der Staatsstraßen in Bayern. Entsprechend stark war Karlstein durch die bisher direkt durch den Ortskern verlaufende Straße mit Verkehr und Lärm belastet. Die neue Ortsumfahrung bringt eine erhebliche Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner. Zudem verbessert die neue Trasse die Verkehrssicherheit und sorgt für eine bessere Anbindung an das überörtliche Verkehrsnetz und verkürzt die Fahrtzeit für den Durchgangsverkehr.

Nachdem im Jahr 2016 der Planfeststellungsbeschluss für die 2,8 Kilometer lange Strecke erging, begannen die Bauarbeiten im Juni 2017. Der erste Streckenteil wurde im September 2021 eröffnet. Die Gemeinde Karlstein übernahm Bau und Finanzierung der neuen Straße im Rahmen einer kommunalen Sonderbaulast. Insgesamt belief sich das Investmentvolumen auf knapp 20 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern übernahm davon mehr als 15 Millionen Euro als Förderung nach dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz. Die Beseitigung des Bahnübergangs „Hörsteiner Weg“, die kürzlich angegangen werden konnte, unterstützen Freistaat, Bund und Bahn. Von den rund 32 Millionen Euro Gesamtkosten für Ortsumfahrung und Bahnübergangsbeseitigung wird Karlstein voraussichtlich nur rund 6 Millionen Euro selbst tragen müssen.


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