„Das Heim in Kiew war wie eine kleine Insel der Sicherheit, Liebe und Fürsorge für unsere Schützlinge. Bis uns all dies weggenommen wurde… In diesen für die Ukrainer schwierigen Zeiten, helfen uns die besten und freundlichsten Menschen der Welt. Danke, dass ihr das Licht seid, das uns Hoffnung gibt!“, so reagiert Liliia, Leiterin des Heims für glückliche Kinder. Seit Monaten häufen sich die Schreckensnachrichten aus der Ukraine – Bomben, Zerstörung, unzählige Todesopfer, Terror und Gewalt. Und daneben Geschichten von Kindern, die plötzlich verschwunden sind; Kinder aus umkämpften Gebieten, Kinder aus Waisenhäusern.

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Ein bundesweit bisher einzigartiges Projekt wurde am Samstag im Rhein-Main-Gebiet, nach wochenlanger Planung und Abstimmung zwischen ukrainischen Militärbehörden, dem Landratsamt, den sozialpädagogischen Ämtern und den Hilfsorganisationen, verwirklicht. 21 ukrainische Waisenkinder im Alter von zwei bis zehn Jahren durften mit ihren zehn Vormündern die Hauptstadt Kiew am Freitag verlassen und ihre Reise nach Deutschland antreten.