Christlich-palästinensischer Friedensaktivist im Martinushaus

© Burkard Vogt (POW) | Der Stein markiert den Eingang zum Gelände des Projekts "Zelt der Völker" der Familie von Daoud Nassar im Westjordanland

Aschaffenburg
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Der Palästinenser und Christ Daoud Nassar hält am Mittwoch, 12. Juni, um 19 Uhr einen Vortrag im Aschaffenburger Martinushaus.

Nassar berichtet über die aktuelle Situation seines Friedensprojekts „Zelt der Völker“ und die angesichts des aktuellen Krieges noch schwieriger gewordene Situation in seinem Weinberg in der Nähe von Betlehem. Er gibt Einblicke in die Traditionen und aktuellen Lebensbedingungen der Palästinenser in seiner Region. Veranstalter ist die kirchliche Erwachsenenbildung Martinusforum in Kooperation mit „pax christi“ Würzburg. Das Motto „Wir weigern uns, Feinde zu sein“ leuchtet dem Besucher in bunten Lettern von einem großen Stein im Westjordanland entgegen. Seit mehr als 30 Jahren führen Nassar und seine Familie einen Rechtsstreit um ein Stück Land südlich von Betlehem, das sich seit Generationen im Besitz der Familie befindet und nach wie vor als Weinberg, Oliven- und Obstplantage bewirtschaftet wird.

Trotz der seit vielen Jahren schwierigen und bedrohlichen Situation hat Familie Nassar weder resigniert noch mit Hass oder Gewalt reagiert. Mit vielfältiger internationaler Unterstützung haben sie das Friedensprojekt „Zelt der Völker“ ins Leben gerufen, eine Begegnungs- und Bildungsstätte, die von Menschen aus mehr als 40 Ländern besucht wurde. In seinem Vortrag wolle er zeigen, mit welchem Mut und welcher Entschlossenheit er sich mit seiner Familie dem gewaltlosen Widerstand verschrieben habe. Die Teilnahme ist kostenfrei. Spenden für das Projekt sind willkommen. Weitere Informationen beim Martinusforum Aschaffenburg, Treibgasse 26, 63739 Aschaffenburg, Telefon 06021/392100, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet www.martinushaus.de.


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