Aschaffenburg: Verdächtige Gegenstände ähnelten Sprengvorrichtung

Aschaffenburg
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Am Dienstag kam es im Stadtgebiet von Aschaffenburg unabhängig voneinander zum Auffinden zweier verdächtiger Gegenstände (wir berichteten). Dieses hat in der Folge zu einem Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst geführt. Mit Unterstützung durch das Bayerische Landeskriminalamt konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Polizeiinspektion Aschaffenburg geführt.

Gegenstand am Fahrzeugboden angebracht

Gegen 08:00 Uhr verständigte ein Anwohner die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken und gab an, dass sich am Vorabend eine verdächtige Person an seinem Fahrzeug zu schaffen gemacht haben soll. Als der Besitzer des Pkws den Wagen nun aus Sorge näher begutachtete, entdeckte er einen unter dem Auto angebrachten verdächtigen Gegenstand. Eine Streife der Polizeiinspektion Aschaffenburg, die sich umgehend in die Kettererstraße begab, konnte den Gegenstand nicht zweifelsfrei identifizieren und forderte die Unterstützung durch Beamte der Technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamts an. Der Bereich um das Auto wurde zunächst abgesperrt. Die Spezialisten konnten nach der Inaugenscheinnahme des Gegenstandes schnell Entwarnung geben. Es handelte sich um ein technisches Objekt, welches am Unterboden des Volvos angebracht wurde. Von diesem ging allerdings zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr aus.

Weiterer verdächtiger Gegenstand am Wertstoffhof

Ein Mitarbeiter des Wertstoffhofs in der Fürther Straße entdeckte am Mittwochmittag im Bereich des Elektromülls einen Gegenstand, der dem ersten Anschein nach einer Sprengvorrichtung ähnlich sah. Dieser Gegenstand wurde kurze Zeit später durch eine Streife der Polizeiinspektion Aschaffenburg und in der Folge von Spezialisten der Technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes in Augenschein genommen. Zeitnah konnte Entwarnung gegeben werden. Auch von diesem Gegenstand ging zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr aus.

Beide Objekte wurden sichergestellt. Die Polizeiinspektion Aschaffenburg führt nun die weiteren Ermittlungen, gerade auch im Hinblick auf die bislang unbekannte Person, die das technische Objekt an dem Fahrzeug angebracht hat.

Neben Kräften der Polizeiinspektion Aschaffenburg war die Freiwillige Feuerwehr Aschaffenburg für Absperrmaßnahmen mit 11 Kräften, sowie das BRK und der Malteser Hilfsdienst für die Betreuung von Anwohnern, die kurzzeitig ihre Häuser verlassen mussten, mit 24 Kräften im Einsatz.

Die Polizei bedankt sich sowohl bei den Mitarbeitern des Wertstoffhofes als auch bei dem Anwohner der Kettererstraße, die die verdächtigen Gegenstände umgehend mitgeteilt haben. Die Polizei ist konzeptionell auf derartige Einsätze vorbereitet und arbeitet diese stets professionell ab, um mögliche Gefahren für die Bevölkerung ausschließen zu können.


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