Drei Priester der Diözese Würzburg begehen Goldenes Weihejubiläum

Aschaffenburg
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Aschaffenburg/Cochabamba/Mönchberg (POW) Das 50. Jubiläum ihrer Priesterweihe begehen am Samstag, 2. Juli, Pfarrer i. R. Axel-Ulrich Gerling (Cochabamba), Pfarrer i. R. Waldemar Kilb (Mönchberg) und Pfarrer i. R. Werner Schwarzkopf (Aschaffenburg). Bischof Josef Stangl weihte sie am 2. Juli 1972 in Würzburg zu Priestern.

Pfarrer i. R. Axel-Ulrich Gerling (76) war fast 50 Jahre in der Erzdiözese Cochabamba in Bolivien als Missionar tätig. Gerling wurde 1945 in Würzburg geboren und stammt aus Karlstadt. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 2. Juli 1972 im Kiliansdom in Würzburg zum Priester. Nach einer kurzen Zeit als Kaplan in Kirchzell wurde Gerling 1973 für den Missionseinsatz in der Erzdiözese Cochabamba in Bolivien freigestellt. Dort war er zunächst Kaplan in der Pfarrei Independencia. Von 1976 bis 1978 wirkte er als Pfarrer in Machaca unter den Quechua-Indios. Seit 1978 war er Pfarrer der Pfarreien Cristo de ramadas und Jesús de Challa in der Provinz Tapacarí. Seit 2010 war er zudem Finanzverwalter der Erzdiözese Cochabamba. Schwerpunkte in Gerlings Arbeit waren unter anderem Basisgemeinden, Sakramentenspendung in etwa 80 Dörfern und Entwicklungsprojekte im Umwelt- und Landwirtschaftsbereich. Seit September 2020 ist Gerling im Ruhestand und lebt in Cochabamba.

Pfarrer i. R. Waldemar Kilb (78) war lange Jahre Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Maria im Grund, Leidersbach“. Kilb wurde 1943 in Weltersberg (Diözese Rottenburg-Stuttgart) geboren. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 2. Juli 1972 in Würzburg zum Priester. Anschließend war Kilb Kaplan in Laufach, Kahl am Main und Würzburg-Unsere Liebe Frau. 1978 wurde er Pfarrer in Wildflecken. Dort war er außerdem Jugendseelsorger für das Altdekanat Bad Brückenau und Schulbeauftragter des Dekanats Hammelburg. Die Gemeinde ernannte ihn 1988 zum Ehrenbürger. 1988 wechselte er nach Mömbris und wurde im gleichen Jahr auch Präses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bezirk Alzenau und Ortsverband Mömbris. Von 1990 bis 1995 war er außerdem Schulbeauftragter des Dekanats Alzenau. 1994 übernahm er zusätzlich die Pfarrei Niedersteinbach mit Filiale Hemsbach der Kuratie Kälberau. 1995 wurde Kilb zudem zum stellvertretenden Dekan des Dekanats gewählt. Im gleichen Jahr wurde er auch Pfarrer von Gunzenbach. 1998 wechselte Kilb als Pfarrer nach Leidersbach und Roßbach mit den Filialen Ebersbach und Volkersbrunn. 2008 errichtete Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Pfarreiengemeinschaft „Maria im Grund, Leidersbach“, deren Leiter Kilb war. 1998 wurde Kilb zudem Präses der Kolpingsfamilie Leidersbach. Von 2000 bis 2010 war er auch stellvertretender Dekan des Dekanats Obernburg. Von 2002 bis 2003 war er zusätzlich Pfarradministrator von Obernburg. 2010 wurde Kilb auch Dekanatsbeauftragter für die Alten- und Krankenpastoral im Dekanat Obernburg. Seit 2014 ist Kilb im Ruhestand, den er in Mönchberg verbringt. Die Gemeinde Leidersbach verlieh ihm die Ehrenbürgerwürde. Von 2015 bis 2020 war Kilb Beauftragter für Alten- und Krankenpastoral, Bereich Altenpastoral, im Dekanat Obernburg. Seit 2016 hat er einen Seelsorgsauftrag für die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Wendelinus, Röllbach“.

Pfarrer i. R. Werner Schwarzkopf (75) war lange Jahre Pfarrer von Stockstadt. Schwarzkopf wurde 1947 in Küps im Landkreis Kronach geboren und wuchs in Kleinwallstadt auf. Nach dem Abitur am Gymnasium Miltenberg studierte er Theologie in Würzburg und Freiburg. Bischof Josef Stangl spendete ihm am 2. Juli 1972 in Würzburg die Priesterweihe. Nach einem Einsatz als Urlaubsaushilfe in Wenigumstadt und Pflaumheim kam Schwarzkopf als Kaplan nach Kirchlauter, Miltenberg und Schweinfurt-Christkönig. In Miltenberg wirkte er auch als Dekanatsjugendseelsorger. 1978 wurde er Pfarrer in Jesserndorf, zwei Jahre später zusätzlich nebenamtlicher Pfarrverweser der Pfarrei Unterpreppach. 1985 wechselte Schwarzkopf nach Stockstadt. Von 1987 bis 1995 war er zudem Prokurator des Dekanats Aschaffenburg-West, von 1995 bis 2005 dessen Dekan und von 2005 bis 2010 stellvertretender Dekan. Präses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bezirk Aschaffenburg-West war Schwarzkopf von 1987 bis 2001. Von 1998 bis 2003 gehörte er dem Priesterrat an. 2000 wurde er Mitglied im Diözesanpastoralrat. 2001 wurde Schwarzkopf Dekanatsbeauftragter für Liturgie und Kirchenmusik. Von 2005 bis 2008 war er zudem Pfarradministrator von Ringheim, Pflaumheim und Wenigumstadt. Seit 2017 ist Schwarzkopf im Ruhestand und hilft in der Pfarreiengemeinschaft „Heilige Dreifaltigkeit, Aschaffenburg“ mit.


Foto: Copyright José Abraham Crespo


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